Markdorf Lieder und Laternenleuchten beim Martinsumzug in Leimbach

Beim Martinsumzug der Grundschule Leimbach und der Kindergärten St. Josef und Hepbach trugen die Kinder ihre selbstgebastelten Laternen durch den Ort.

Markdorf-Leimbach (aso) Von drei Startpunkten in Leimbach und Hepbach setzten sich am Dienstagabend helle Lichter in Bewegung. In der Dunkelheit sah man die Kinder, die die Laternen trugen, kaum. Gemeinsam mit ihren Eltern, Erzieherinnen und Lehrern wanderten die Kinder der Grundschule Leimbach und der Kindergärten St. Josef und Hepbach eine Stunde durch den Ort. Immer wieder wurde angehalten und gesungen.

Am Ende ihres Weges trafen sich alle Kinder an einem großen Lagerfeuer am Feuerwehrhaus. Gemeinsam stimmten sie das Martinslied an. Begleitet wurden sie dabei von Musikern des Musikvereins Riedheim. Im Kreis, den die Zuschauer gebildet hatten, ritt die zehnjährige Alessia Schultze auf ihrem Pony Gina. Sie spielte den heiligen Martin und trug einen roten Mantel. Wie im Lied besungen, hielt sie vor Simon Steiner an, der den Bettler spielte. Geschickt teilte sie den Mantel in zwei Hälften und überreichte ihm eine davon. Nach dem Martinsspiel gab es für alle Martinsgänse und Punsch.

Der fünfjährigen Jasmin gefiel der Abend sehr gut. "Ich hatte sehr viel Spaß beim Laufen und Singen. Jetzt möchte ich gerne noch das Pferd anschauen gehen." Pony Gina blieb trotz der vielen neugierigen Kinder, die sie umringten, erstaunlich ruhig. Alessia Schultze erklärte: "Gina war vorhin gar nicht nervös. Wir hatten den Ablauf aber geübt."

Im Kindergarten St. Josef hatten sich die Kleinen ausgiebig auf den Umzug vorbereitet. "Wir haben die Martinsgeschichte täglich nachgespielt und gemeinsam Lieder gesungen", sagte Erzieherin Susanne Bosch. Um den Kindern zu zeigen, wie wichtig das Teilen ist, hatte sich die Erzieherin etwas überlegt. "Meine Kollegin hat sich vor den Kindern auf den Boden gesetzt und begonnen, eine ganze Packung Kekse alleine zu essen. Erst waren die Kinder verwirrt, aber dann kamen sie selbst darauf, dass Teilen in dieser Situation das Richtige wäre", erzählte Bosch.

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