Markdorf Landwirt Dieter Frick mit Kartoffelernte zufrieden

Landwirt Dieter Frick aus Pfullendorf kommt regelmäßig mit seinem Stand auf den Wochenmarkt in Markdorf. Im Rahmen unserer Serie "Blick auf den Marktstand" erzählte Frick, dass er mit der Ernte dieses Jahr zufrieden war. Verbrauchern rät er, lieber öfter kleinere Mengen Kartoffeln einzukaufen, als sie einzulagern – denn die optimalsten Lagerbedingungen kann der Landwirt zur Verfügung stellen.

Markdorf (büj) Einen Blick zurückwerfen viele in diesen Tagen, mit durchaus unterschiedlichen Eindrücken – denn längst nicht für jeden war das Jahr 2017 auch ein gutes. Dieter Frick, Landwirt aus Pfullendorf und dort spezialisiert auf den Anbau von Kartoffeln, sieht für sich beziehungsweise für seinen Betrieb keinen Grund zu klagen. "Die Ernte war gut", erklärt Landwirt Frick – insgesamt wurden in den zurückliegenden zwölf Monaten spürbar mehr Kartoffeln gerodet als in den beiden vorhergehenden Jahren mit ihren eher dürftigen Ergebnissen.

Trotz seiner guten Erträge hatte der Pfullendorfer Kartoffelbauer aber keineswegs ausschließlich Grund zur Freude: "Die eine oder andere Sorte hat schon geschwächelt." Dass die Witterung nicht nur den Obstbauern im Frühjahr übel mitspielte, ist womöglich eine der Ursachen, weshalb in Baden-Württemberg der Kartoffelanbau um mehr als sieben Prozent reduziert wurde.

Dieter Frick schaut freilich optimistisch in die Zukunft. Seit 22 Jahren schon schlägt er in Markdorf seinen Verkaufsstand auf. Den hat er von seinem Vater übernommen, der ebenfalls schon ein gutes Jahrzehnt lang in die Gehrenbergstadt gekommen war. "Die Markdorfer sind einfach nett und freundlich", findet Kartoffelbauer Frick.

Im Winter sind die mehlig kochenden Sorten etwas mehr gefragt. In der Suppe oder als Püree werden sie nun öfter genossen als zu anderen Jahreszeiten. Gratins, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder Kartoffelsalat büßen deshalb jedoch keineswegs an Beliebtheit ein. Das zeigen die Nachfragen und Gespräche seiner Kunden am Stand, erzählt Dieter Frick.

Er rät grundsätzlich, lieber einmal öfter auf den Markt zu kommen, als große Mengen einzulagern. Nicht luftdicht verpackt, sondern so, dass die Erdäpfel atmen können, im Trockenen, außerdem vom Licht abgeschlossen und bei Temperaturen zwischen 4,5 und 7 Grad, halten sich die goldbraunen Knollen zwar zwischen sechs und acht Wochen. Der Kühlschrank ist aber kaum geeignet, allenfalls als sehr kurzfristige Lagermöglichkeit, rät Kartoffelbauer Dieter Frick.

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