Kressbronn B 31 nach Sperrung wieder freigegeben

Die Bundesstraße 31, die nach einem Verkehrsunfall bei Kressbronn seit Samstagnachmittag in diesem Bereich gesperrt war, ist wieder frei. Nach Angaben des Landratsamts wurde die noch bestehende Sperrung in Fahrtrichtung Lindau am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr aufgehoben.

Seit Sonntagnachmittag war die Strecke in Richtung Friedrichshafen bereits wieder befahrbar. Am Montagnachmittag wurde dann auch die Sperrung in Richtung Lindau aufgehoben. Die B 31 blieb nach Angaben von Robert Schwarz, Pressesprecher des Landratsamts, am Wochenende gesperrt, da nicht sichergestellt werden konnte, dass die Fahrbahn ausreichend tragfähig ist. Am Fahrbahnrand habe man einen zehn Meter langen, zwei Meter breiten und ein Meter tiefen Graben ausbaggern müssen, um das mit Kraftstoff verunreinigte Erdreich zu entfernen. "Wir gehen davon aus, dass der Großteil der Verunreinigung so eingefangen werden konnte", so Schwarz. Dass das Grundwasser oder andere Gewässer verunreinigt wurden, schließe man aus.

Bei dem Unfall am Samstagmittag war eine Autofahrerin nach Angaben der Polizei mit ihrem Wagen in den Gegenverkehr geraten. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, sei ein Lastwagenfahrer nach rechts ausgewichen. Dabei geriet der Lastwagen ins Bankett neben der Fahrbahn und der Tank wurde durch den Zusammenstoß mit dem Auto beschädigt. Nachdem Einsatzkräfte am Samstag bis spät in die Nacht gearbeitet hatten, ist die ausgebaggerte Grube laut Schwarz am Wochenende noch einmal voll Wasser gelaufen. Auf der Oberfläche habe man Restschlieren entdeckt und diese erneut absaugen lassen. Seit Montagmorgen war eine Fachfirma damit beschäftigt, die Grube wieder zu verschließen. "Diese kann man nicht einfach so zuschütten, sondern muss sie mit Flies und Kies verdichten. Am Wochenenden hätten diese Arbeiten nicht vorgenommen werden können, da laut Robert Schwarz die Materialien für die Arbeiten in der benötigten Menge nicht vorrätig waren.

Noch nicht abschließend geklärt werden konnte bislang, ob es sich bei dem ausgelaufenen Kraftstoff tatsächlich um Biodiesel handelt. Es könnte sich auch um regulären Dieselkraftstoff handeln. "Das wird momentan analysiert. Der reguläre Diesel wäre natürlich für die Umwelt das deutlich schlechtere Szenario", so Schwarz. Er erklärt aber auch, die Stelle sei sicherheitshalber großflächig abgebaggert worden. "Wichtig ist die Analyse vor allem für die Entsorgung des Aushubs."

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