Immenstaad Weihnachtsmarkt in Immenstaad gut besucht

Hunderte Besucher kamen in die Linzgauhalle der Bodenseegemeinde. Zum Abschluss des Marktes beschenkte der Nikolaus die Kinder.

Zum Weihnachtsmarkt in der Linzgauhalle strömten mehrere hundert Besucher. Nach einem Bummel entlang der fast 30 Stände in der vorderen Hälfte der Halle nahmen vor allem ältere Besucher gerne die Gelegenheit wahr, in der anderen Hallenhälfte vor der Bühne an den vielen Tischen Platz zu nehmen, Kaffee und Kuchen zu genießen und sich das Bühnenprogramm anzuschauen. Familien mit Kindern kamen meist später – schließlich freuten sich die Jüngsten schon sehr auf den Nikolaus, der für den späten Nachmittag angekündigt war.

Die Aussteller boten vor allem Selbstgemachtes. Besonders originelle und hochwertige Sachen, die man nicht überall bekommt, verkauften sich gut. Selbstgebackenes natürlich auch: Die Plätzchen und Züge aus süßen Dominosteinen, die das Jugendrotkreuz zugunsten des Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach verkaufte, waren schnell vergriffen. "Wir haben an zwei Abenden in den Gruppenstunden Dominozüge gebastelt und die Jugend, von den Jüngsten angefangen, hat zuhause viele Plätzchen gebacken", berichtete Melanie Pfeifer. An ihrem Stand boten Birgit Ernst und Cornelia Dietsche aufwendig und mit viel Liebe zum Detail selbst gestaltete Karten passend zu Weihnachten und vielen weiteren Anlässen an. "Jede der Zieh- oder Wasserfallkarten ist ein Unikat", sagte Birgit Ernst. "Von Kunden haben wir erfahren, dass sie die Karten in alle Welt verschicken".

Die Kinder der Theater-Arbeitsgemeinschaft der Stephan-Brodmann-Schule standen als Engel auf der Bühne des Weihnachtsmarktes in der Linzgauhalle. <em>Bilder: Gisela Keller</em>
Die Kinder der Theater-Arbeitsgemeinschaft der Stephan-Brodmann-Schule standen als Engel auf der Bühne des Weihnachtsmarktes in der Linzgauhalle. Bilder: Gisela Keller

Eine Kundin hat hier beispielsweise die richtige Ergänzung zu einem Weihnachtsgeschenk gefunden: "Sie passt sehr gut zu der beschenkten Person", sagt sie, "die Karten sind wirklich der Wahnsinn und ihr Geld wert". Sehr gut kamen auch die Krippen im Miniaturformat an, die Leopold Perbin aus Furatsweiler in kleinen Zinkeimern oder Schalen aus exotischen Fruchtkapseln gestaltet hat. Besonders junge Leute mit wenig Platz in der Wohnung kauften diese gerne, war von ihm zu erfahren: "Die gibt es ja auch in keinem Geschäft". In seinem Keller in Immenstaad hat Gottfried Heinig, der ursprünglich aus dem Erzgebirge stammt, im dortigen Stil Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Tannenbäume aus Holz hergestellt.

Auch Miniaturkrippen fanden viel Anklang: Hier werden sie von Maria und Marcus Hundt mit Jolie bewundert.
Auch Miniaturkrippen fanden viel Anklang: Hier werden sie von Maria und Marcus Hundt mit Jolie bewundert.

Mehr als 200 Geschenke verteilte zum Abschluss des Marktes der in Begleitung von Knecht Ruprecht gekommene Nikolaus im Auftrag des Handels- und Gewerbevereins auf der Bühne an ebenso viele wartende Kinder.

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