Immenstaad Seequerung zwischen Uttwil und Immenstaad wird vorbereitet

Die Triathletin Heike Stromm-Haller bereitet eine Veranstaltung für Schwimmer im Juli vor. Voraussetzungen für die Teilnehmer an der Seequerung sind gute Gesundheit, Fitness und Ausdauer.

Eine Herausforderung für sportliche Schwimmer mit guter Ausdauer bereitet die Immenstaader Triathletin Heike Stromm-Haller vor: Nachdem es im September 2016 fünf privat organisierten Schwimmern, darunter auch Stromm-Haller gelungen ist, den See vom schweizerischen Uttwil nach Immenstaad zu durchqueren, will Stromm-Haller die Wiederholung offizieller und professioneller vorbereiten und mehr Schwimmern die Möglichkeit verschaffen, dabei zu sein.

Geplant ist die Seequerung für das letzte Wochenende im Juli, der Termin kann sich je nach Wetterlage auch etwas verschieben. Start ist in Uttwil, wohin die Teilnehmer mit Booten aus Immenstaad übersetzen werden. "Der Bürgermeister von Uttwil, Stephan Good, hat sich kooperativ gezeigt", freut sich Stromm-Haller, "und auch vom Schifffahrtsamt habe ich bereits das Okay bekommen." Die Schwimmer haben aber keine "Vorfahrt", sondern müssen warten, wenn ein Kursschiff oder der Katamaran ihren Weg kreuzen.

Eine Herausforderung für ausdauernde Schwimmer ist die für Juli geplante Seequerung zwischen Uttwil und Immenstaad.
Eine Herausforderung für ausdauernde Schwimmer ist die für Juli geplante Seequerung zwischen Uttwil und Immenstaad. | Bild: privat

Auf direkter Strecke sind es von Uttwil nach Immenstaad etwa acht Kilometer. Die Strecke im freien Wasser des Sees zu schwimmen, sei jedoch etwas völlig anderes, als die gleiche Strecke in einem Schwimmbecken zurückzulegen, erklärt die Organisatorin der Seequerung. Schließlich kommen im See Wellen, Wind und Strömung hinzu, die das Schwimmen erheblich erschweren können. Außerdem sei es nicht möglich, die Strecke auf direktem Weg zurückzulegen, erklärt Stromm-Haller: "2016 sind wir etwa zehn Kilometer weit geschwommen." Wer mitmachen möchte, solle sich über all das auf jeden Fall im Klaren sein.

Aus Sicherheitsgründen sollen ein Boot der DLRG und weitere Boote die Schwimmer begleiten. Pro Schwimmer soll ein Platz auf einem Boot vorgehalten werden. So können Schwimmer, denen die Kraft ausgeht, in ein Boot umsteigen und man ist auch auf einen unerwarteten Wetterumschwung vorbereitet, der zum Abbruch zwingen könnte. Allerdings verursacht diese Sicherheitsmaßnahme auch beträchtliche Kosten. Stromm-Haller hofft noch auf Sponsoren, die das Vorhaben mit Geld oder Begleitbooten unterstützen, damit die Startgebühr für die einzelnen Schwimmer nicht zu hoch ausfällt.

Die Tourist-Info hat bereits werbliche Unterstützung zugesagt, denn auch für sportliche Urlauber könnte es durchaus reizvoll sein, sagen zu können: "Ich bin über den Bodensee geschwommen." Ganz spontan ist eine Teilnahme jedoch nicht möglich, denn ohne Neopren-Anzug lässt die Organisatorin niemanden mitschwimmen: "Man kühlt einfach zu schnell aus." Weitere Voraussetzungen sind gute Gesundheit, Fitness und Ausdauer. Eine gut sichtbare Badekappe ist ebenfalls Pflicht – und ein gültiger Ausweis: "Schließlich starten wir ja in der Schweiz!"

Die Ausschreibung und Informationen zur geplanten Seequerung im Internet:www.acrossthelake.org

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