Immenstaad Neuer Parcours im Abenteuerpark Immenstaad: Zum Ziel geht's hier nur gemeinsam

An Pfingsten wurde im Abenteuerpark Immenstaad ein Partner-Parcours eröffnet. Mona Lippisch und Julius Böhm haben die neue Strecke getestet.

Helm auf, Sicherungsgurt an, Karabiner eingehakt. Jetzt kann uns nichts mehr passieren. So verspricht es das Sicherungssystem im Abenteuerpark Immenstaad. Selbst bei einem Fehltritt fallen wir demnach nicht zu Boden, sondern landen im Klettergurt. Nichts wie ab nach oben in die Baumwipfel also. Für den SÜDKURIER testen wir den neuen Partner-Parcours im Abenteuerpark, der an Pfingsten eröffnet hat und jede Menge Spaß verspricht. Die einzigen Voraussetzungen: Ambitionierte Kletterer müssen mindestens 14 Jahre alt und zu zweit unterwegs sein. Soweit, so gut: diese Bedingungen erfüllen wir.

"Mit dem Parcours wollen wir alle Leute ansprechen, die etwas zusammen erleben wollen", sagt Philipp Düngfelder. Der 39-Jährige leitet den Abenteuerpark seit zwei Jahren. „Es ist dabei egal, ob es sich um Geschäftspartner, Kunden, Freunde oder Pärchen handelt“, so Düngfelder über die vor wenigen Tagen eröffnete Strecke. Entworfen wurde der neue Parcours von Geschäftsführerin Sonja Benkhardt und Arne Rehborn. In einer Höhe von vier bis fünf Metern gilt es für Zweierteams, insgesamt neun Stationen zu bewältigen.

Wir beginnen mit einer Aufgabe, bei der es neben Gleichgewicht und Körperspannung auch um Kommunikation geht. Ziel ist es hier, auf zwei Seilen von einem Baum zum anderen zu gelangen. Das an sich wäre keine Herausforderung, schwierig wird es aber, weil ein großer Ball ins Spiel kommt. Dieser muss während des Weges zwischen unseren Körpern bleiben. "Halt, nicht so schnell – komm mal näher – nicht so weit nach hinten lehnen", tönt es aus den Baumkronen. Ohne Kommunikation lässt sich diese Station nicht bewältigen. Und vor lauter Lachen schaffen wir es leider nicht ganz bis zum Ziel. Aber Hauptsache, der Spaß kommt nicht zu kurz. Und Spaß hatten wir während des gesamten Parcours auf jeden Fall. Auch eine doppelte Seilbahn gehört zu den weiteren Stationen der neuen Strecke. Einmal Schwung nehmen und schon geht's Arm in Arm hinunter auf die nächste Plattform.

 

Dass wir nicht die einzigen sind, die Freude am Klettern haben, beweisen die Besucherzahlen des Abenteuerparks. Pro Saison zählt der Park rund 45 000 Gäste. "Wir erleben gerade eine Renaissance, was wir darauf zurückführen, dass wir wirklich viel machen", sagt Philipp Düngfelder. Damit meint der Leiter, dass im Park jedes Jahr etwas Neues hinzukommt, vergangenen Sommer zum Beispiel ein Kids-Parcours. "Die Gäste lernen hier, sich zu überwinden. Für jeden sind ganz individuelle Hürden da, die es zu bezwingen gilt", sagt der aktive Kletterer.

Neben dem Partner-Parcours hat das Abenteuerpark-Team in diesem Jahr auch ein neues Sicherungssystem installiert. Ist der Kletterfreund einmal mit dem Karabiner eingehängt, kann er sich erst am Ende der jeweiligen Strecke wieder aushängen. „Aktuell ist diese Technik die oberste Sicherheitsstufe. Außerdem kommt man damit beim Klettern noch einfacher und schneller voran als mit dem vorherige System“, sagt Düngfelder. Besonders Schulklassen und Familien mit Kindern könnten vollkommen entspannt einen Tag im Park erleben, ohne Angst zu haben, dass etwas passiert.
 

Preise

Für drei Stunden Kletterzeit zahlen Erwachsene 22 Euro, Jugendliche (ab 16 Jahren) 19 Euro und Kinder (6 bis 15 Jahre) 16 Euro. Der Partner-Parcours kostet für zwei Personen 30 Euro, der Preis beinhaltet einen Sekt nach dem Klettern. (lip)

Informationen im Internet: www.abenteuerpark.com

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