Immenstaad Freie Wähler entwickeln Visionen

Die Freien Wähler in Immenstaad treten auf kommunaler Ebene mit 14 Kandidaten im Alter von 25 bis 70 Jahren an.

Etwa 60 Interessierte haben sich bei der Kandidatenvorstellung der Freien Wähler in Immenstaad gedrängt. Es war auch etwas über die 14 Kandidaten zu erfahren, aber mehr als die Personen standen die Ziele und Forderungen der partei-unabhängigen kommunalen Vereinigung für die nächste Wahlperiode im Vordergrund.

„Wir haben uns schon früh nach geeigneten Kandidaten umgeschaut“, sagte der Vorsitzende Andreas Graf und fügte hinzu: „Wir wollten keine Lückenfüller und Stimmenfänger.“ Herausgekommen sei eine Liste mit 14 Kandidaten zwischen 25 und 70 Jahren aus den unterschiedlichsten Berufen und Lebensbereichen, die mit viel Enthusiasmus an die Kommunalpolitik herangingen. Bei keinem von ihnen gebe es einen Grund, warum er nicht in den Gemeinderat eintreten könnte.

Im Vorfeld zur Wahl haben die Kandidaten Arbeitsgruppen gebildet, die Kernthemen für die nächsten Jahre formulierten, konkrete Ziele beschrieben und auch Visionen entwickelten.

Mit den Themen Verkehr und Lärm haben sich Jürgen Eberle, Kai Eichler, Andreas Graf, Hubert Langenstein und Wolfgang Saupp beschäftigt. Sie möchten sich etwa für Temporeduzierungen auf Straßen durch den Ort einsetzen, um diese Straßen sicherer zu machen – auch bei Landes- und Kreisstraßen, über die die Hoheit nicht bei der Gemeinde liegt. Konkret geht es dabei um die L 207, die Ortseinfahrten von Kippenhausen und um die Fritz-Kopp-, Happenweiler, Friedrichshafener und Meersburger Straße.

Wie der Ort noch mehr zu einem „Bürgerfreundlichen Ort“ werden könnte, haben sich Helga Bauer, Ruth Dickreiter, Michael Leute, Kurt Reichle und Axel Rosenberger überlegt. Weiterentwicklung der Kinderbetreuung, Förderung zukunftsorientierter Wohnformen für alle Altersgruppen, von finanzierbarem Wohnraum für junge Familien bis zu Wohngemeinschaften für Studenten oder Senioren, und Verbesserung der Barrierefreiheit waren hier einige Stichwörter. Axel Rosenberger ist mit 25 Jahren der jüngste Kandidat auf der Liste und sagt: „Wir brauchen wieder einen Ort, an dem sich Jugendliche treffen können.“ Dazu will er gerne den Winzerkär reaktivieren.

Viel Zustimmung und Anregung zu Gesprächen im Saal erntete die Gruppe aus Edwin Brügel, Wolfgang Federau, Bernd Hummernbrum, Heinolf Kielkopf und Hansjörg Obergfell. Sie entwickelte eine Vision, bei der es darum geht, die anstehenden Sanierungen von Kindergarten, Schule und Linzgauhalle als Gesamtheit zu sehen und das ganze Areal neu zu überplanen. „Wir wollen gestalten – nicht die Dinge auf uns zukommen lassen und dann reagieren“, fasste Kurt Reichle die Ziele der FWI in allen Bereichen zusammen.


Freie Wähler

Vorsitzender der Freien Wähler Immenstaad (FWI) ist Andreas Graf, Stellvertreter Kurt Reichle, Schriftführerin Renate Riegger, Kassierer Manfred Bauer, Stellvertreter für Kippenhausen Wolfgang Saupp. Im Immenstaader Gemeinderat haben die FWI sechs Sitze und sind die stärkste Fraktion, im Ortschaftsrat Kippenhausen haben sie zwei Sitze. Die FWI sind keine Partei und arbeiten ausschließlich auf kommunaler Ebene. Sie kandidieren nur für Ortschaftsrat, Gemeinderat und Kreistag. Sie möchten nicht mit der Partei Freie Wähler verwechselt werden, die bei der Europawahl antritt, in keiner Beziehung zu den kommunalen Freien Wählern steht und von diesen auch nicht unterstützt wird.

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