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Immenstaad Fasnet zieht durch Kippenhausen

Eineinhalb Stunden lang bummelte ein fröhlicher närrischer Umzug mitsamt Narrenbaum durch Kippenhausen. Unterwegs machten Hästräger und Musiker oft halt, um sich von den Kippenhausern mit Getränken und Leckerein verwöhnen zu lassen. Als Dank gab's immer ein Ständchen der Musiker.

Ein prächtiger Narrenbaum, gezogen von vielen Kindern, ist bei seinem Umzug durchs Dorf von Musikanten, Hästrägern und vielen verkleideten Immenstaadern und Kippenhausenern begleitet worden. Auch wenn die Strecke nicht allzu lang war, dauerte es etwa eineinhalb Stunden, bis der Baum sein Ziel vor dem Rathaus erreicht hatte. Schließlich machte der närrische Zug immer wieder Pause – an zahlreichen Stationen, an denen Kippenhausener für die Narren mehr oder weniger Hochprozentiges und die eine oder andere Leckerei bereitgestellt hatten und dafür durch ein Ständchen der Musiker belohnt wurden. Mit der anfänglichen Führungsrolle von Baum und Hohstube-Wiebern war es schnell vorbei und die Hennenschlitter samt Musikkapelle übernahmen die Spitze. Hagnauer Zunft und Fanfarenzug hatten ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt. "Liebe ausgeflogene Eulen aus Hagnau – wir vermissen euch nicht", kommentierte der "Kippehusener OB" Martin Frank dies beim Zunftmeisterempfang. Kurzfristig waren Hästräger der Seegockel-Zunft eingeladen worden und kamen spontan. Vor dem Rathaus war der Narrenbaum mit Hilfe von Maschinen ruck-zuck in die Senkrechte gebracht. Umso mehr Zeit blieb für die Tänze von Hexen und Garde und zum Feiern im Pfarrheim, auf dem Dorfplatz und in den Wirtschaften.

 

"Hennestall" für neuen Bürgermeister gesucht

  • Beim Zunftmeisterempfang im Kippenhausener Pfarrheim sammelte der frischgebackene Bürgermeister Johannes Henne seine ersten Erfahrungen mit der örtlichen Fasnet. "Wa isch denn i dem Rothus los", fragten die Narreneltern Ebinchen und Pascalino. "Klingt wie die Immestaader Bauhofmusikante: Unte de Hund, denn kummt de Fuchs, denn de Hase und ganz obe dobe ä Henn." Ein Original-Hennenhäs durfte der neue Bürgermeister schon mal anprobieren. Henne hatte seine Partnerin mitgebracht und trug einen Koffer, weil er immer noch aus einem solchen leben muss. Den Kippehusern versprach er: "Wenn ihr mir einen Unterschlupf findet, geb ich euch mein letztes Hemd." Ob ein Penthouse auf einem schönen neuen Kippenhausener Dorfgemeinschaftshaus, wie von Pascalino vorgeschlagen, die Lösung bei der Suche nach dem Hennestall sein könnte?
  • Für Axel Töbel gab's von Ebelinchen und Pascalino ein Friedensangebot: "Er verstoht it, warum mir Kippehuser immer so uf de Immestadder rumhacket. Mir hond it agfange, aber mir heret heit und hier offiziell uff." Der Angesprochene wurde sodann in Watte gepackt und "verhetschelet und verdetschelet".
  • Wenig Verständnis konnten die Henneschlitter dafür aufbringen, dass Pascalino den Fasnetsauftakt am Dreikönigstag in Köln verbracht hatte. Geschenke bekam er trotzdem: So besitzt auch der Kippehusener Narrenvater jetzt eine weiße Kappe – auch wenn sie nicht ganz so schön ausgefallen ist wie das Original von Hoss.

 

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