Immenstaad 74 Schüler erhalten Sportabzeichen

Die Dritt- und Viertklässler der Stephan-Brodmann-Schule in Immenstaad hatten vor den Sommerferien fleißig trainiert. 74 von ihnen erhielten jetzt ihr Sportabzeichen.

Viele Dritt- und Viertklässler der Stephan-Brodmann-Schule haben in den Wochen vor den Sommerferien im Schulsport besonders fleißig in den Leichtathletik-Disziplinen trainiert. Ziel war das Sportabzeichen. Jetzt gab es die Belohnung für die Mühen: 74 Abzeichen und Urkunden verteilte Lothar Stalter vom Turn- und Sportverein (TuS) Immenstaad an die Schüler verteilt.

Beim Sportabzeichen arbeiten die Schule und die Abteilung Leichtathletik des TuS zusammen. "Das Abzeichen soll für die Schüler Motivation sein, Sport zu treiben und auch einmal Leichtathletik-Disziplinen auszuprobieren, die sie noch nicht kennen", erklärte Stalter. Etwa die Hälfte der Dritt- und Viertklässler habe mitgemacht. Ein Teil der Leistungen, die für das Sportabzeichen nachgewiesen werden müsse, wurde im Rahmen der Bundesjugendspiele auf dem Sportgelände des TuS erbracht. Dabei ging es um die Disziplinen Weitsprung und Ballwerfen.

Für das Sportabzeichen mussten die Kinder zusätzlich noch einen Langstreckenlauf absolvieren und den Nachweis erbringen, dass sie schwimmen können. Stalter sagte: "Es ist nicht ganz einfach, das Abzeichen zu schaffen, dafür muss man schon trainieren." Was die Kinder auch getan haben, wie Sportlehrerin Cosima Adam sagte, bevor die Kinder ihre Abzeichen bekamen: "Wir haben im Sommer ganz viel trainiert und ihr habt alle super gut mitgemacht. Jeder hat sein Bestes gegeben."

Das Sportabzeichen gibt es je nach erbrachter Leistung in Bronze, Silber oder Gold. Lothar Stalter rief die Schüler dazu auf, fleißig weiter zu trainieren. Dann könne aus Bronze oder Silber vielleicht im kommenden Jahr Gold werden. "Ganz wichtig ist aber, dass euch der Sport Spaß macht und ihr Freude habt an der Bewegung." Besonders habe ihm das Gemeinschaftsgefühl der Kinder gefallen, sagte Stalter im Gespräch mit dem SÜDKURIER: "Auch wer nicht so schnell laufen konnte, wurde von den anderen angefeuert und niemand hat einen anderen ausgelacht, der etwas nicht so gut konnte."

Dennoch erhielt nicht jeder Schüler, der sich angestrengt hatte, auch ein Sportabzeichen. Die Enttäuschung darüber stand manchen Kindern ins Gesicht geschrieben. Meistens habe es daran gelegen, dass die Schwimmkenntnisse nicht nachgewiesen wurden, bedauerte Lothar Stalter. Auch einige Mädchen mit Migrationshintergrund, deren Eltern ihnen die Teilnahme am Schwimmunterricht verbieten, seien deshalb leer ausgegangen. Vielleicht klappe es ja im nächsten Jahr, versuchten Stalter und die Sportlehrerinnen die betroffenen Schüler zu trösten.

Das Sportabzeichen

Das Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Um es zu erhalten, muss ein Sportler je nach Alter und Geschlecht festgeschriebene Leistungen in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination erbringen. Er kann dabei aus einer Palette verschiedener Sportarten auswählen. Die allgemeine Schwimmfertigkeit muss in jedem Fall nachgewiesen werden.

Wer das Sportabzeichen ablegen möchte, muss nicht Mitglied in einem Sportverein sein. Das Abzeichen kann auch jedes Jahr aufs Neue erworben werden.

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