Heiligenberg Feuerwerk und freie Sicht von Heiligenberg bis in die Schweiz

Der Schlossplatz ist zu Mitternacht proppevoll und danach ging es, je nach Alter, ins Partyzelt oder in den "Pferdestall".

Silvesterkaiserwetter: trockene, milde Witterung haben hunderte von Menschen zur Silvesterparty des Narrenvereins Wolkenschieber nach Heiligenberg gelockt. Ab 22.30 Uhr schaffte im Schlossvorhof "The best of" der klassischen Musik von Georg Friedrich Händel bis Giuseppe Verdi bei bengalischer Beleuchtung eine tolle Atmosphäre, wenngleich auf Schwedenfeuer und Feuerkörbe diesmal verzichtet wurde. Wozu auch, es war ja mit etwa vier Grad warm genug. Das Schönste aber war, dass endlich mal wieder freie Sicht herrschte, die über den Bodensee bis auf die schweizerische Seeseite reichte.

So oft hatte in den zurückliegenden Jahren dichter Nebel die Sicht verwehrt auf das elfminütige Feuerwerk, das der veranstaltende Narrenverein Wolkenschieber stets um Mitternacht zum Jahreswechsel zündet. Diesmal aber hatten die Wolkenschieber Glück – und ganze Arbeit geleistet. Als endlich kurz vor Mitternacht der Countdown mit dröhnender Stimme in das Salemer Tal hinabschallte, war der Schlossvorplatz proppenvoll mit Menschen. Kopf an Kopf standen sie da, den Blick und das einsatzbereite Smartphone erwartungsvoll gen Himmel gerichtet und dann ging es auch schon los. Eine Rakete nach der anderen wurden neben dem bengalisch rot/grün beleuchtetem Campanile des Schlosses gezündet und stieg empor, um in luftiger Höhe farbige Muster in den Himmel zu schreiben.

Feuerwerk hat, das wurde deutlich, ungebrochen etwas Faszinierendes und erzeugt feierliche, gefühlvolle Stimmung. Als nach elfminütigem Feuerwerksspektakel der Wind den Pulverdampf vertrieben hatte, sah man hunderte von Umarmungen und man wünschte sich gegenseitig ein gutes, neues Jahr. Und wer könnte das nicht gebrauchen? Die Massen strömten sodann, nach Alter sortiert, entweder in das große Partyzelt, wo Enable DJ phonstark fetzige Partymusik auflegte, oder in den "Pferdestall", wo mit etwas moderaterer Lautstärke eine Ü-30-Party mit Oldie-Musik der sechziger bis achtziger Jahre stattfand. Völlig überfüllt waren beide Lokalitäten, die Stimmung an beiden Orten toll. Wo man auch hinsah, überall gab es lachende Gesichter und gute Laune.

Bewährt hat sich einmal mehr die strikte Eingangskontrolle. Inzwischen wissen die Besucher, dass selbst mitgebrachte alkoholische Getränke und Feuerwerkskörper aus wohlbedachten Sicherheitsgründen von der Security konfisziert werden und niemand kauft gerne etwas für die Mülltonne; so blieb diese dann auch nahezu leer.

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