Bodenseekreis Bündnis für den Planungsfall 7.5

Immenstaad, Hagnau und Stetten wollen sich gemeinsam für den Planungsfall 7.5 einsetzen. Die Verkehrsinitiative Hagnauer Bürger, kurz VIHaB, und ihr Vorsitzender Bernd Saible treten seit der Gründung für die Trasse des Planungsfalls 7.5. ein, die zunächst um Stetten herumführt und dann zwischen Ittendorf und Reute zum Anschlusspunkt bei Fischbach gelangt.

Die Fronten verhärten sich: Als Reaktion auf die "Arbeitsgemeinschaft B 31 neu" hat sich jetzt ein "B 31 neu – Bündnis pro 7.5. plus" formiert. Der Arbeitsgemeinschaft B 31 neu gehören die Verkehrsinitiativen und die Gemeinden von Meersburg und Ittendorf – und damit auch Markdorf – an. Sie fordert einen seenahen Ausbau der bestehenden Straße. Das "Bündnis pro 7.5. plus" will nun "die gleich gelagerten Interessen und Positionen gemeinsam vertreten und öffentlich Einigkeit demonstrieren", wie es in einer Pressemitteilung heißt. Ihm gehören die Initiativen von Hagnau und Immenstaad, einige Stettener Bürger und der Winzerverein Hagnau an.

Die Verkehrsinitiative Hagnauer Bürger, kurz VIHaB, und ihr Vorsitzender Bernd Saible treten seit der Gründung für die Trasse des Planungsfalls 7.5. ein, die zunächst um Stetten herumführt und dann zwischen Ittendorf und Reute zum Anschlusspunkt bei Fischbach gelangt. "Plus nennen wir unsere Variante, weil wir mit einigen Änderungsvorschlägen den Gegnern dieser Variante entgegenkommen", erläutert Saible und nennt dabei die Fähreanbindung, andere Anschlüsse und einen Tunnel bei Meersburg.

In ihren Gemeinden sehen sie eine breite Zustimmung. Der VIHaB konnte den potenten Winzerverein für seine Ideen gewinnen. Deren Vorsitzender Karl Megerle sieht "für den Fall, dass es nicht zur Trasse von 7.5 kommt, die Rebfläche des Winzervereines extrem beansprucht". Mindestens 15 Hektar Reben würden verloren gehen. Zudem würden durch die Baumaßnahmen über Jahre hinweg sowohl der seenahe Tourismus als auch die Arbeit der Winzer leiden. Die erst im März gegründete Immenstaader Initiative hatte bereits "am 24. April bei der Anmeldung als Verein über 100 Mitglieder", verkündete ihr Vorsitzender Dieter Kirchhoff stolz.

Etwas schwieriger gestaltet sich der Fall in Stetten. Die dortige Initiative IGVP beteiligt sich nicht an dem Bündnis. Doch Heiko Mantzsch, der als Bürger zum Planungsprozess eingeladen wurde, sieht in der Sache keine Differenzen. Er stützt sich auf 83 Unterschriften von Stettener Bürgern, die seine Sicht teilen.

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