Friedrichshafen Wie schlecht ist der Bodensee-Sommer wirklich?

Laut Statistik war das Wetter bisher zwar überdurchschnittlich warm, aber auch extrem unstet. So geht es leider auch weiter.

Vergangene Woche war es zu heiß und schwül, diese Woche ist zu kalt und nass – irgendwie passt dieses Wetter nie. Kaum hat man sich an tropische Nächte und 30-Grad-heiße Tage gewöhnt, regnet es schon wieder in Strömen. Dann noch dieser Hagel, die Stürme, das Unwetter. Doch haben wir wirklich einen Sommer der Extreme? Oder ist das übertrieben?

Fakt ist: Das Bild trügt nicht, dieser Sommer ist geprägt von Unstetigkeit. "Die Temperaturen sind am Bodensee eher überdurchschnittlich warm", erklärt Meterologe Stefan Zender von Wetterkontor, "allerdings bleibt es immer nur wenige Tage am Stück warm, dann regnet es wieder." Es sei dieser Wechsel, denn vielen zu schaffen mache. Die Statistik zeigt: In Friedrichshafen gab es bisher 51 Sommertage (Tage ab 25 Grad) und 16 heiße Tage (ab 30 Grad) – und das obwohl der Sommer noch nicht vorbei ist. Der heißeste Tag in diesem Sommer war übrigens der 22. Juni (32,6 Grad). 2016 gab es insgesamt 54 Sommertage und gerade mal sieben heiße Tage. Keine großen Unterschiede also. Und dennoch: Der Juli war laut Wetterkontor so niederschlagsreich wie selten zuvor. Wechselhaft ist leider auch das Wetter in den nächsten Tagen. Am 31. August ist meterologisch der Sommer vorbei. Ein bisschen Hoffnung gibt es also trotzdem noch.

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