Friedrichshafen Untersteller: Erdgasförderung durch Fracking birgt zu hohes Risiko

Die Erdgasgewinnung durch «Fracking» birgt nach Ansicht des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller (Grüne) ein zu hohes Risiko für Umwelt und Gewässer.

Umweltminister warnt vor Gefahren des Fracking. Foto: Michele Danze/Archiv
Umweltminister warnt vor Gefahren des Fracking. Foto: Michele Danze/Archiv | Bild: Foto: dpa
«Fracking ist ein Bohrverfahren, bei dem teilweise giftige Chemikalien in den Untergrund gepresst werden», sagte Untersteller am Freitag während einer Bodensee-Schifffahrt auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR). Neben dem hohen Risiko müsse man zudem bedenken, dass durch das Fracking vermutlich nur eine sehr geringe Erdgasmenge gefördert werden könne.

«Fracking» wird vor allem genutzt, um an nicht konventionelles Gasvorkommen heranzukommen, das verteilt in Gesteinsschichten wie etwa Schiefer sitzt. Beim «Hydraulic Fracturing» werden mittels Bohrungen in der Tiefe mit hohem Druck und einem Wasser-Sand-Gemisch künstliche Risse erzeugt, um das Gestein aufzusprengen.

Ihre Meinung ist uns wichtig
Mehr zum Thema
Fracking am Bodensee: Stecken in der Erde unter dem Bodensee Vorkommen von Gas und Öl? Konzerne vermuten das. Mit dem Fracking-Verfahren könnte man die Bodenschätze ausbauten. Womöglich ist das Verfahren aber eine Gefahr für die Umwelt.
Historische Momente
Neu aus diesem Ressort
Friedrichshafen
Friedrichshafen
Friedrichshafen
Friedrichshafen -
Friedrichshafen -
Friedrichshafen
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren