Friedrichshafen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Bei der Veranstaltung "Schaufenster Fallenbrunnen" informieren Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über das RITZ und IWT-Projekte.

Friedrichshafen (rac) Der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft war zentrales Thema beim "Schaufenster Fallenbrunnen". Rund 70 Interessierte, davon 40 Vertreter von Unternehmen, sind gestern der Einladung des Instituts für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) an die Duale Hochschule (DHBW) gefolgt.

Als Hausherr begrüßte Professor Herbert Dreher, Rektor der DHBW Ravensburg, die Gäste. "Wir sehen uns als Knotenpunkt der Akteure, die es für Innovation braucht." Vonseiten des Bodenseekreises lobte Irmtraud Schuster, Dezernentin für Umwelt und Soziales, das geplante Regionale Innovations- und Technologietransferzentrum – kurz RITZ – am Standort Fallenbrunnen. "Hier wird Firmen ohne eigene Forschung der Zugriff auf wissenschaftliche Forschung ermöglicht", so Schuster. Mit dem RITZ, je zur Hälfte getragen von der Stadt Friedrichshafen und dem Bodenseekreis, werde die Region weiter vorangebracht. Sein Geschäftsführer Tobias Wedi stellte die ersten Pläne für das Gebäude vor, dessen Eröffnung für 2019/2020 geplant ist. Beherbergen soll es die Lernfabrik, einen Brennstoffzellenprüfstand, einen Maker Space, in dem gewerkelt wird, sowie Flächen für Existenzgründer und Jungunternehmer zum Mieten.

Als Innovationsmotor im Fallenbrunnen bezeichnete Geschäftsführer und Prodekan Technik der DHBW, Professor Heinz-Leo Dudek, das IWT. Auch sein Ziel bestehe darin, für die Region Nutzen zu stiften, indem es wissenschaftliche Aktivitäten in den Bereichen Weiterbildung, Wissenstransfer sowie in der kooperativen Forschung ergänze. Als Beispiele nannte er die Projekt ZF InnoLab und Conti Trend Antenne, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen. "Hier ist das IWT die Schnittstelle zur Hochschule", so Dudek. Professor Martin Freitag, Dekan Technik der DHBW, begrüßte, dass sich die Hochschule mithilfe des IWT als Wissenspartner etablieren könne.

"Wir sehen uns als Anstifter und wollen, dass die Unternehmen anfangen, miteinander zu reden", sagte Sarah Kluge, Leiterin des Projekts "#bodenseeinnovativ". Die Wettbewerbsfähigkeit stärken und Innovationen gemeinsam auf den Weg bringen sind zentrale Themen. Vor sechs Wochen ist die Lernfabrik Fallenbrunnen in Betrieb gegangen. Projektleiter Kris Dalm stellte die Inhalte vor: Bandumlaufsystem, Roboter und erweiterte Realität. Mit dem ZF InnoLab knüpft die ZF den Kontakt zur Wissenschaft. "Das tun wir nicht nur, weil wir neue Themen suchen, sondern auch weil wir ständig neue Mitarbeiter brauchen", so Gerhard Gumpoltsberger, ZF-Entwicklungsleiter.

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