Friedrichshafen Stadt: Sperrzeiten für Bahnhof Fischbach müssen nicht geändert werden

Warum die Verwaltung den Namen des neuen Pächters nicht preisgibt, was mit der Lokhalle passiert und wann künftig Betrieb ist.

Die Wiedereröffnung des Restaurants im Bahnhof Fischbach steht wohl bei vielen Häflern ganz oben auf der Wunschliste fürs neue Jahr. Wer das Kultlokal übernimmt, ist immer noch nicht bestätigt. "Wir werden den Namen des zukünftigen Pächters erst bekannt geben, wenn der Vertrag unterzeichnet ist", erläutert Stadtsprecherin Monika Blank.

Es sei nicht üblich, dass sich die Stadtverwaltung im Laufe von Verhandlungen über Details oder über Verhandlungspartner äußert. Aus gut informierten Kreisen ist zu hören, dass die Ravensburger Culina OHG unter Geschäftsführer Reinhard Klumpp seit über einem Jahr mit der Stadt verhandelt. Klumpp selbst äußerte sich bisher nicht dazu in der Öffentlichkeit. "In diesem Fall laufen die Gespräche nun tatsächlich länger, aber aus unserer Sicht ist ein gründlich erarbeitetes Ergebnis am Ende für beide Partner die bessere Lösung", betont Blank. Differenzen zwischen der Verwaltung und dem Pächter sieht sie jedoch nicht. "Offene Fragen klären Vertragspartner aber generell besser im Gespräch", sagt sie. In Wirtskreisen heißt es, dass die Kostenaufteilung der aufwändigen Sanierung noch verhandelt werden muss. Die Sanierungskosten kann die Stadt nach eigener Aussage im Moment noch nicht beziffern.

Fest steht: Die Verwaltung hat den Vertrag mit der OHG-Tochter Culina Events GmbH, für die Eventmanager und früherer Bahnhofsbesitzer Peter Berchtold freiberuflich arbeitet, bis Ende 2018 verlängert. Berchtold stellt derzeit nach eigenen Angaben ein Programm fürs nächste Jahr auf die Beine. Doch droht hier nicht ein großer Interessenskonflikt mit den vielen neuen Anwohnern der Neuen Mitte? Muss der neue Pächter mit Sperrzeitkürzungen und veränderten Auflagen rechnen? "Grundsätzlich wird es für den Bahnhof Fischbach keine Sperrzeitänderungen geben, da für die Gaststätte und den reinen Kulturbetrieb inklusive Tanzveranstaltungen, wie zum Beispiel 80er/90er-Partys, die Nutzung außerhalb der gesetzlichen Sperrzeiten zulässig ist", erklärt Blank. Laut der Gaststättenverordnung (GastVO) darf der Bahnhof wochentags bis 3 Uhr, am Wochenende bis 5 Uhr öffnen. Die Außenbewirtschaftung ist bis 22 Uhr zulässig. "Die aktuellen Betriebszeiten liegen außerhalb der Sperrzeiten, sodass der Betrieb in dieser Form weiter möglich ist. Ein Diskobetrieb, wie es ihn früher gab, findet heute nicht mehr statt und wäre ohnehin im betroffenen Mischgebiet bis maximal 1 Uhr zulässig", erläutert Blank.

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