Friedrichshafen Medienhaus am See stellt Maskottchen Frieda vor - Freches Federvieh lädt zum Lesen ein

Das Medienhaus am See hat sein Maskottchen vorgestellt: Frieda heißt die Möwe mit roter Mütze und grauer Latzhose. Sie soll als Handpuppe bei verschiedenen Veranstaltungen des Medienhauses bei Kindern die Lust am Lesen wecken.

„Das Medienhaus hat eine neue Mitarbeiterin“, verkündet am Mittwoch Friedrichshafens Bürgermeister Peter Hauswald. Frieda heißt die Plüsch-Möwe, die bei den kommenden Kinder- und Jugendveranstaltungen des Medienhauses jungen Lesern den Spaß an Büchern und verschiedenen Themen vermitteln soll. Mit der Möwe habe man sich kompetente Unterstützung ins Haus geholt, betont Hauswald.

Eine kleine Fangemeinde hat der Piepmatz mit der roten Mütze und der grauen Latzhose schon. „Ich finde Frieda sehr gut, weil sie so frech und lustig ist“, befindet der neunjährige Lukas Klimt. Er und die fünfjährige Ida Schulte sind erstaunt, als Lesementor Hans-Dieter Beller die Handpuppe nimmt und dem vorlauten Federvieh seine Stimme verleiht. Frech, froh und lustig macht das Gespann die Runde. So soll es auch bei den kommenden Veranstaltungen rund ums Thema Lesen der Fall sein. Jährlich kommen rund 5 000 Kinder ins Medienhaus und nutzen die 22 000 Medien in der Kinder- und Jugendabteilung. Mit dem Maskottchen will das Medienhaus eine Identifikationsfigur etablieren. Es sei sehr wichtig, Kinder an das Medium Buch heranzuführen, ergänzt Andrea Gärtner von der Stadt Friedrichshafen. So könne man Kinder wieder zum Lesen bringen.

„Frieda ist bei uns eingeflogen“, erklärt auch Heiderose Milz vom Medienhaus. Auf die Idee, eine Figur zu erschaffen, die für junge Leser einen Wiedererkennungswert besitzt, sei man im Oktober gekommen. In der Stadtbibliothek Reutlingen habe man das dortige Maskottchen begutachtet und beschlossen, auch eines für das Häfler Medienhaus zu entwerfen. Dabei stand die Frage im Raum, welche Tiere am Besten passen.

Am Ende hat Frieda das Rennen gemacht. Ein halbes Jahr der Planung und der Umsetzung sind vergangen, bis sie flügge geworden ist. Gezeichnet wurde sie von Designer Rainer Weishaupt vom Unternehmen „d-werk“ in Ravensburg. „Es ist genial“, betont ebenfalls Stefan Kücherer, Leiter des Medienhauses. Der Einsatz von Frieda biete weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten.

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