Friedrichshafen Freude über neuen Einkaufsmarkt in Fischbach

Edeka Sulger hat in Fischbach in der Neuen Mitte einen neuen Einkaufsmarkt eröffnet und bietet auf 600 Quadratmetern 15 000 Artikel an. Die Kunden am Eröffnungstag waren überrascht vom breiten Angebot. Sie schätzen den künftig kurzen Weg zum Einkauf.

Die ersten Kunden haben bereits im neu eröffneten Einkaufsmarkt Edeka Sulger in der Neuen Ortsmitte in Fischbach eingekauft. Im Gespräch mit dem SÜDKURIER äußerten sich die Befragten überrascht vom großen Angebot, das sie auf der vergleichsweise kleinen Ladenfläche vorfanden.

"Wir haben auf den 600 Quadratmetern wirklich ein schönes Sortiment untergebracht", bestätigt Silke Sulger, Geschäftsführerin von Edeka Sulger, die Beobachtung der Kunden. Geschäftsführer Frank Eichwald pflichtet ihr bei. Es sei zwar die kleinste Variante der Sulger-Märkte, aber mit rund 15 000 Artikeln sei der Fischbacher Markt "klein, aber oho". Aus Platzgründen sei es zwar nicht möglich gewesen, eine Frischtheke für Fleisch, Wurst und Käse unterzubringen, aber dennoch könne sich auch in diesen Bereichen das Angebot sehen lassen. An der langen Reihe von Kühlregalen zeigt Eichwald, dass dort neben Spezialitäten wie Parmaschinken aus Italien oder Maredo-Steaks aus Argentinien auch viele Produkte aus der nahen Region zu finden sind: Fleischprodukte vom Gut Neuhof in Überlingen etwa oder Produkte der Eigenmarke Sulger, die von Waldburger hergestellt werden. Im Käseregal findet sich zwischen dem umfangreichen weiteren Angebot auch Bio-Ziegenkäse vom Höchsten.

Das Sortiment mit vielen regionalen Produkten fand Anklang bei den ersten Kunden.
Das Sortiment mit vielen regionalen Produkten fand Anklang bei den ersten Kunden. | Bild: Gisela Keller

"Seit zwei Jahren haben wir unsere eigene regionale Marke 'Sulger – wir leben Heimat'", berichtet Eichwald. Unter diesem Namen gibt es im Fischbacher Sulger-Markt unter anderem Gewürzgurken, die von Familie Hirscher in Tettnang produziert werden, verschiedene Mehlsorten von der Mönchsmühle in Ravensburg oder Fruchtaufstriche aus Bodensee-Obst, die in Konstanz-Litzelstetten hergestellt wurden. Auch im Frischesortiment, das im Eingangsbereich platziert ist, findet sich Manches aus regionaler Produktion: etwa Eier, Äpfel und Birnen von Landwirt Hubert Knoblauchs Hof in Berg. "Beim Bier sind wir bewusst fast ausschließlich regional geblieben", erklärt Eichwald vor dem Bierregal. "Es gibt ja auch viele sehr gute Brauereien hier." Deshalb gebe es im Markt nur ganz wenige "Fernsehbiere", also solche, die im Fernsehen beworben werden. Stolz ist Eichwald, neben gängigen Marken im Spirituosenregal auch hochwertige Produkte aus der Bodenseeregion, wie Gins aus Salem-Rickenbach oder Edelbrände aus Kressbronn, anbieten zu können. Im Weinregal finden sich neben Weinen aus aller Welt viele gute Tropfen von ausgezeichneten Bodensee-Winzern.

Michael Dietenberger, Marktleiter: "Mir ist wichtig, unseren Kunden jeden Tag besonders frische und gute Produkte zu bieten und auch sonst alles, was sie täglich brauchen, in sehr guter Qualität."
Michael Dietenberger, Marktleiter: "Mir ist wichtig, unseren Kunden jeden Tag besonders frische und gute Produkte zu bieten und auch sonst alles, was sie täglich brauchen, in sehr guter Qualität." | Bild: Gisela Keller

Marktleiter Michael Dietenberger erzählt, dass derzeit zehn Mitarbeiter im Markt tätig sind – Vollzeit, Teilzeit und zur Aushilfe. "Die Bauübergabe war am 7. November, dann wurde die Innenausstattung – Regale, Kühlmöbel, Kassen und Leergutautomat – eingebaut", berichtet Dietenberger über die Zeit vor der Eröffnung. Das Einräumen des Trockensortiments habe eineinhalb Wochen in Anspruch genommen. Waren für das Frischesortiment wie Obst und Gemüse und gekühlte Artikel würden täglich geliefert.

Ramona Sauter, stellvertretende Marktleiterin: "Ich freue mich, dass es jetzt los geht und ich mit einem tollen Team hier für unsere Kundschaft arbeiten darf."
Ramona Sauter, stellvertretende Marktleiterin: "Ich freue mich, dass es jetzt los geht und ich mit einem tollen Team hier für unsere Kundschaft arbeiten darf." | Bild: Gisela Keller

Seine Stellvertreterin Ramona Sauter erzählt, dass schon während der Bauphase immer wieder Leute gekommen seien, die gern schon eingekauft hätten. Am Eröffnungstag seien seit 8 Uhr früh ununterbrochen Kunden im Markt gewesen. Wer mit dem Auto kommt, findet im Parkdeck einen Parkplatz und gelangt von dort direkt in den Markt. Manche zu Fuß gekommenen Kunden fanden jedoch den einzigen Eingang erst nach einigem Suchen. Ein Gehweg parallel zur Zufahrt zum Parkdeck entlang der Glasfront des Marktes führt hin. Am Beginn des Fußweges stehen auch Fahrradständer.

Wenn die geplante Bahnunterführung erst einmal gebaut ist, wird der Einkauf zu Fuß auch für die Bewohner der Wohngebiete nördlich der Bahnlinie bequemer werden. Wie Berthold Sterk in der Fischbacher Runde bekannt gab, seien die Anträge dazu bereits gestellt. Ende 2018 oder Anfang 2019 sei mit der Genehmigung und dem Baubeginn der Unterführung zu rechnen.

 

Ortsmitte

Die fast 90 Wohnungen in der Fischbacher Ortsmitte sind bis auf wenige Ausnahmen verkauft und viele sind auch schon bezogen worden. Gewerbeflächen werden bisher nur von einer Zahnarztpraxis und einer Praxis für Physiotherapie genutzt. Noch seien mehrere Gewerbeflächen im Erdgeschoss verfügbar, die zum Platz hin ausgerichtet sind, der von den Gebäuden begrenzt wird. Das erklärt Tina Dreihardt vom Bauträger BDS-Universalbau in Konstanz. Die Flächen seien zwischen 61 und 172 Quadratmetern groß.

 

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