Friedrichshafen Fanfarenzug Graf Zeppelin will sein Repertoire erneuern

Die Musiker des bekannten Friedrichshafener Musikzuges wollen nach dem Seehasenfest drei neue Stücke einstudieren. Die Nachwuchs-Suche bleibt daneben weiter im Fokus der Verantwortlichen des Fanfarenzugs.

Die Mitglieder des Fanfarenzugs Graf Zeppelin (FGZ) zogen im Rahmen ihrer jüngsten Hauptversammlung eine Bilanz des zu Ende gehenden Vereinsjahrs. Neben zahlreichen Auftritten im näheren In- und Ausland war der FGZ unter anderem beim internationalen Zivil- und Musikfestival in Porcieu-Amblagnieu in der Nähe von Lyon zu sehen und zu hören. Nach Ansicht der Verantwortlichen des Fanfarenzugs sei die Vielfalt an Auftritten der Grund für die weiter ungebrochene Attraktivität des Zuges. Der Mitgliederbestand blieb auf gleichbleibend hohem Niveau, sodass mit 70 aktiven Spielern eine solide Basis bestehe.

Nichtsdestotrotz bleibe die Nachwuchswerbung weiterhin ein zentrales Ziel, wie einer Mitteilung des FGZ zu entnehmen ist. So soll insbesondere die Ausbildung von Nachwuchs verstärkt in den Fokus genommen werden, damit gewährleistet sei, dass neue Mitglieder möglichst schnell am aktiven Vereinsleben und den Auftritten teilnehmen könnten.

Nach dem Bericht von Abteilungsleiter Christian Hauser folgte der Bericht des musikalischen Leiters, Patrick Schulz. Im Mittelpunkt von dessen Ausführungen stand die Erneuerung des Repertoires. Insbesondere rhythmische Stücke für die Fasnet seien gefragt und würden bereits ausgearbeitet. So soll spätestens nach dem Seehasenfest mit dem Einstudieren von drei neuen Stücke begonnen werden.

Kassierer Markus Ruther konnte von einem nicht unerheblichen Plus in der Kasse berichten, was im Hinblick auf laufend steigende Kosten, insbesondere für den Erhalt der Uniformen, nicht selbstverständlich sei.

Im Zuge der Neuwahlen standen drei Ämter zur Besetzung an. Abteilungsleiter Christian Hauser wurde einstimmig für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, ebenso Schriftführer Tobias Gritzbach. Neu in den Vorstand gewählt wurde ebenso einstimmig Kai Uwe Mossmann, der zukünftig den Posten für die interne Organisation verantworten wird.

Ende Juni wird der FGZ nach Beauvais in Frankreich reisen, um dort am Fest der Jeanne Hachette teilzunehmen. Ebenso steht in diesem Jahr wieder die Teilnahme am Pfifferdaj in Ribeauvillé im Elsass auf dem Programm. Für 2019 ist nach 2001 wieder eine große Reise geplant. Viel möchte der Verein dazu noch nicht verraten. Nur so viel: es werde eine Reise mit dem Flugzeug und das Ziel liege nicht in Europa.

Wer Lust an der Fanfarenmusik hat, ist zu den Proben des FGZ immer mittwochs und freitags in der Gockelwerkstatt (von 19 bis 21 Uhr) willkommen. Vorkenntnisse sind nach Angaben des FGZ keine erforderlich. Interessierte müssen 14 Jahren alt sein. Mehr dazu unter www.fz-graf-zeppelin.de

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