Friedrichshafen DSDS-Casting in Friedrichshafen: Nur wenige wollen Superstar werden

Zum ersten Mal macht der DSDS-Casting-Truck Station in Friedrichshafen. Der große Ansturm für die Auswahl zur Fernsehshow „Deutschland sucht den Superstar“ bleibt aber aus. Die Bewerber haben sich auch schon überlegt, was sie machen, wenn sie nicht Superstar 2013 werden.

Ein weißer Lastwagen mit blauen Logos, die den RTL-Zuschauern wohlbekannt sind, steht auf dem Romanshorner Platz. Um ihn laufen Mitarbeiter in blauen T-Shirts geschäftig herum und ein Security-Mann achtet darauf, dass niemand hinter die Absperrung kommt. Um 11.30 Uhr hat er damit allerdings noch nicht viel zu tun. Eine halbe Stunde vor Beginn des offenen Castings für die zehnte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) haben sich erst wenige Bewerber und Schaulustige versammelt. Auch über den Tag hinweg bleibt ein großer Ansturm aus.

Unter den ersten ist die 16-Jährige Sina Reimann. Die Schülerin ist mit ihrem Vater und ihrem jüngeren Bruder Julian aus Ravensburg gekommen. „Ich liebe Singen. Gewinnen steht im Hintergrund, ich will erst mal dabei sein.“ Sie hat sich online beworben und sich gut vorbereitet: „Ich hab’ meiner Familie und meinen Freunden vorgesungen.“ Gut eine Stunde später verkündet sie das enttäuschende Urteil der Jury: „Sie haben gesagt, ich habe eine super Stimme, aber ich muss noch an meiner Bühnenpräsenz arbeiten. Ich kann aber nächstes Jahr wiederkommen.“

Auch der 19-jährige Fabian Reichmann aus Bodnik hat eine Absage erhalten. Er hatte sich große Chancen ausgerechnet, weil er bei der vergangenen Staffel bereits unter die Top 25 gekommen war. „Dieter Bohlen hat gesagt, er freut sich, wenn ich wiederkomme.“ Dennoch sei er „überhaupt nicht enttäuscht“. Durch die Fernsehauftritte hat Fabian bereits ein Management und ist im Musikgeschäft. „Ich wollte durch die neue Staffel bekannter werden.“ Aber er komme auch so zurecht.


Etwas mehr Glück hatte Sandro Stehle aus Friedrichshafen. Der 20-Jährige sagt „Es ist ganz gut gelaufen, aber ich habe noch keine 100-prozentige Entscheidung. Sie haben gesagt, sie rufen an, wenn ich dabei bin.“ Er ist zuversichtlich: „Ich rechne schon damit, dass ich weiterkomme, weil meine Kumpels sagen, ich hab’ eine gut Stimme.“ Obwohl er sich schon mehrmals beworben hat, setzt er nicht alle Hoffnungen auf die Casting-Show. „Ich fange am 1. 9. eine Ausbildung zum Metallschleifer an.“

Die 18-jährige Katja Detling hat es hingegen geschafft: Sie hat eine Einladung zu den TV-Castings erhalten. „Bei DSDS zu sein, war schon ein Kindheitstraum von mir. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen, zu singen, zu tanzen und das Gefühl mit den Leuten zu teilen.“ Schade findet Katja, dass sie bei der Show keine selbst komponierten Lieder vortragen darf.


Casting-Teilnehmer aus der Region
  • Bereits 2004 belegte der Waldshut-Tiengener Max Mutzke bei Stefan Raabs Eurovision-Song-Contest-Casting den ersten Platz und vertrat Deutschland beim Wettbewerb in Istanbul. Dort errang er den achten Platz.
  • 2008 schaffte es Antonella Trapani aus Weil am Rhein bei Popstars in die Girlband Queensberry. Sie verließ die Band 2010.
  • Der Pfullendorfer Daniel Schumacher siegte 2009 bei „Deutschland sucht den Superstar“. Im gleichen Jahr schaffte es Dominik Büchele aus Kappel-Grafenhausen unter die besten vier.
  • Bei „Wetten, dass…?“ sicherte sich die Friedrichshafenerin Pauline Afaja 2010 die Teilnahme bei „Germany’s Next Topmodel“ und wurde dort sechste.
  • 2011 erkämpfte sich Monique Simon aus Waldshut den fünften Platz bei „X-Faktor“.


 

 

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