Friedrichshafen Als die B 31-neu in Greifweite rückte und die "Euregia" eine Pause brauchte

Nachgestöbert am 19. Juni 2017: Was bewegte heute vor fünf, zehn und 15 Jahren die Menschen in Friedrichshafen und der Nachbarschaft? Ein seit Jahrzehnten diskutiertes Projekt rückte in greifbare Nähe, der Gemeinderat entschied sich für einen neuen Amtsleiter und einige "Euregia"-Passagiere bangten um ihren Flug.

19. Juni – heute ...

... vor fünf Jahren:

Nach Jahrzehnten der Planungen, der Umplanungen und der Auseinandersetzung ließ eine von der Landesregierung in Stuttgart präsentierte Liste den Bau der Westumfahrung der B 31 bei Friedrichshafen in greifbare Nähe rücken. Hintergrund: "Die Mittel für den Bau der Bundesstraßen muss Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zuweisen", wie am 19. Juni 2012 im SÜDKURIER zu lesen war. "Bisher wurde vom Berliner Ministerium auf die noch nicht vorhandene Rangliste der grün-roten Landesregierung verwiesen. Diese gibt es nun." Auf Platz eins: der Bauabschnitt B 31 West zwischen Waggershausen und Immenstaad. Der Häfler Oberbürgermeister Andreas Brand kommentierte die Prioritätenliste mit den Worten: "Wir sind auf dem Treppchen." So ein bisschen Skepsis war den Reaktionen vor fünf Jahren weiterhin zu entnehmen. Dass nichts mehr dazwischen kam, zeigt ein Luftbild, das knapp fünf Jahre später entstand.

Die Trasse der B 31: Mit allen Grundstückseigentümern wurde die Stadt Friedrichshafen handelseinig, nur mit Anton Schraff nicht, der am stärksten vom Straßenbau betroffen ist.
Die Trasse der B 31: Mit allen Grundstückseigentümern wurde die Stadt Friedrichshafen handelseinig, nur mit Anton Schraff nicht, der am stärksten vom Straßenbau betroffen ist. | Bild: FlugundBild.de/Plessing

... vor zehn Jahren:

Die Tettnanger hatten Bruno Walter zu ihrem Bürgermeister gewählt. Im Häfler Rathaus wurde damit ein Posten frei. 34 Bewerber gab es dafür, unter drei Bewerbern in der Endauswahl entschied sich der Häfler Gemeinderat vor zehn Jahren für Hans-Jörg Schraitle.

 

... vor 15 Jahren:

Weit kam die "Euregia" nach ihrem Ablegen um 15.41 Uhr in Friedrichshafen nicht. Wie am 19. Juni 2002 im SÜDKURIER zu lesen war, musste die Fähre vor 15 Jahren wegen eines Defektes vorübergehend aus dem Verkehr gezogen werden. Schon an der Hafenmauer ließ der Kapitän den Anker also wieder fallen. Bei den Passagieren war nun Geduld gefragt. Für sie ging es erst mit einer späteren Fähre in die Schweiz. Jenen, die nun um ihren Check-In am Ziel Flughafen Zürich bangten halfen die Bodensee-Schiffsbetriebe auf unkonventionellem Wege: mit einer Autofahrt.

 

Für die Reihe "Nachgestöbert" werfen wir immer montags einen Blick in alte SÜDKURIER-Ausgaben und die Chronik unserer Facebookseite: Worüber wurde vor fünf, zehn und 15 Jahren in der Stadt diskutiert?

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