Friedrichshafen Als das Zeppelin Museum eine neue Leiterin vorstellte und viele Feste dem Uferpark zusetzten

Nachgestöbert am 21. August: Was bewegte heute vor fünf, zehn und 15 Jahren die Menschen in Friedrichshafen und der Nachbarschaft? Ursula Zeller, deren wichtigstes Projekt die Neukonzeption der Dauerausstellung des Zeppelin Museums werden sollte, wurde vorgestellt und die Freien Wähler sorgten sich um den Uferpark.

21. August 2017 – heute ...

... vor fünf Jahren:

Ob es am 21. August 2012 wärmer war als fünf Jahre später? Zumindest der Bedarf einer Eis-Standleitung scheint ausgeprägter als heute gewesen zu sein:

 

... vor zehn Jahren:

Ursula Zeller, die wenige Monate darauf die Geschäftsführung des Zeppelin Museums übernahm, wurde vor zehn Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeller, die seit 1995 Leiterin der Abteilung Kunst am Institutfür Auslandsbeziehungen war, trat zum 1. Januar 2008 die Nachfolge von Wolfgang Meighörner an. „Die Konstellation im Zeppelin-Museum mit Technik und Kunst hat mich sehr interessiert“, verriet Zeller heute vor zehn Jahren ihre Beweggründe zum Wechsel an den Bodensee. Sie sehe es als ein Ziel ihrer künftigen Arbeit an, Ausstellungen zu gestalten, die sich aus den Bereichen Technik und Kunst speisen. Zeller blieb sechseinhalb Jahre an der Spitze des Zeppelin Museums, Anfang Juli 2014 übernahm sie die Leitung des Alimentarium im Schweizerischen Vevey übernehmen. Als ihr wichtigstes Projekt in Friedrichshafen gilt die Neukonzeption der Dauerausstellung des Zeppelin Museums. Am 1. Oktober 2014 trat Claudia Emmert den Posten als Direktorin und Geschäftsführerin des Zeppelin Museums an.

 

... vor 15 Jahren:

"Stirbt der Uferpark den Festtod?" Wenige Tage nachdem vor 15 Jahren der letzte Vorhang des damaligen Kulturufers gefallen war, befanden sich die Häfler Uferanlagen in einem alarmierenden Zustand. Zumindest nach Ansicht der Freien Wähler, wie im Häfler SÜDKURIER zu lesen war. Gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung inspizierten damals zwei Stadträte den Uferpark. "Den Vieren bot sich ein Bild des Jammers: Großflächige Kahlstellen, breite, tiefgefurchte LKW-Spuren und Unrat verunzieren den Rasen", hieß es weiter. Die schlimmsten Schäden sehe man nicht: "Mindestens drei, vielleicht auch noch mehr Bäume werden in der nächsten Zeit gefällt werden müssen." Sieben Veranstaltungen wurden 2002 in den Uferanlagen abgehalten. In einem offenen Brief an den damaligen Oberbürgermeister Josef Büchelmeier baten Freie Wähler die Stadtverwaltung, darüber nachzudenken, "wie eine Entflechtung aussehen kann". Das Ziel, so Stadtrat Alfred Waibel, müsse eine spürbare Entlastung des Uferparks sein.

 

 

Für die Reihe "Nachgestöbert" werfen wir immer montags einen Blick in alte SÜDKURIER-Ausgaben und die Chronik unserer Facebookseite: Worüber wurde vor fünf, zehn und 15 Jahren in der Stadt diskutiert?

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