Eriskirch Rund 30 000 Enten rasten im Eriskircher Ried

Von einem Gebietsrekord überwinternder Enten im Eriskircher Ried berichtet Gerhard Kersting, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Eriskirch. Laut Kersting rasten dort derzeit rund 30 000 Tafel- und Reiherenten.

Gerhard Kersting, Geschäftsführer des Naturschutzentrums Eriskirch berichtet: "Dass der Bodensee als Winterquartier für Wasservögel eine internationale Bedeutung besitzt, wird zur Zeit im Eriskircher Ried eindrucksvoll bestätigt: Aktuell rasten in der Bucht am 'Alten Strandbad' über 30 000 Tafel- und Reiherenten." Er ergänzt: "Seit einem Monat sind die Gäste aus Nord- und Osteuropa hier, wahrscheinlich werden sie am Bodensee auch überwintern."

Die Flachwasserzonen der Naturschutzgebiete am Bodensee seien als Ruhezonen und Nahrungsgebiet für die Wintergäste von größter Bedeutung, erklärt Kersting. Ornithologen am See sind besorgt darüber, dass sich die Wassersportsaison immer weiter in den Winter hinein erstreckt, sodass es vermehrt zu Störungen der Vögel kommt. Umso wichtiger sei es, dass die Schutzzonen für die Vögel respektiert werden, Boote, Kitesurfer oder Stand-up-Paddler nicht in die gesperrten Bereiche fahren.

Am schönsten könne man die riesigen Entenschwärme im Eriskircher Ried von der neuen Beobachtungsplattform am „Alten Strandbad“ beobachten, die man vom Einkaufszentrum in Eriskirch zu Fuß in 10 Minuten erreiche.

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