Deggenhausertal Adelbert Ruther übernimmt Mesner-Dienst in St. Blasius von Vater Anton

Anton und Johanna Ruther werden mit Dank und Lob in der Pfarrkirche St. Blasius verabschiedet, Sohn Adelbert tritt in die Fußstapfen des Vaters.

Während der Patroziniumsfeier in der Pfarrkirche St. Blasius in Deggenhausen wurde das Mesner-Ehepaar Anton und Johanna Ruther mit einer Ehrung aus dem Mesner-Dienst verabschiedet. "Eigentlich hatte mein Mann keine Ambitionen, Mesner in St. Blasius zu werden. Aber als es hieß, es komme ein junger Pfarrer nach Deggenhausen, der nicht ohne Mesner auskommen wollte, hat der Pfarrgemeinderat meinen Mann so lange bearbeitet, bis mein Mann zugesagt hat", erinnerte sich Johanna Ruther. Und so trat Anton Ruther das Amt des Mesners am 1. Oktober 1987 in St. Blasius an. Fünf Jahre später hatte die Frau gekündigt, die bis dahin für Reinigung und Blumenschmuck zuständig war – diese Aufgabe hat dann Johanna Ruther übernommen. "Mit der Zeit hat mein Mann das Amt des Mesners so geliebt, dass er viele andere Aufgaben aufgegeben hat."

Als Mesner war Anton Ruther für die Vorbereitung der Gottesdienste verantwortlich, er hat sich um die Errichtung des Christbaums und die Installation der Krippe gekümmert und die Kirche entsprechend der Jahreszeit geschmückt. Der heute 91-jährige Anton Ruther war Landwirt und hat viele Jahre bei einem Baugeschäft in Friedrichshafen gearbeitet. Die 82-jährige Johanna Ruther , die vier Kinder großgezogen und acht Enkel hat, sagte: "Es ist höchste Zeit für uns, dass wir diese Aufgabe aufgeben." Wobei sie unterstreicht, dass Adelbert Schneider stets ausgeholfen hat, wenn die Ruthers – aus welchen Gründen auch immer – ihren Dienst nicht wahrnehmen konnten. Und so wird es auch in Zukunft sein, wenn ihr Sohn Adelbert Ruther in die Fußstapfen seines Vaters tritt und die Mesner-Dienste in St. Blasius übernimmt.

Bei seiner Ehrung für das Ehepaar Ruther betonte Pfarrer Jürgen Schmidt: "Ich danke Anton und Johanna Ruther für ihren unermüdlichen Einsatz und ich kann mich an kaum einen Gottesdienst in den fünf Jahren, die ich jetzt in Deggenhausertal bin, erinnern, an dem Anton Ruther nicht dabei war und er ist mir stets sehr herzlich begegnet." Er freue sich, dass der Sohn dort anknüpft, wo der Vater aufgehört habe.

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