Bodenseekreis Sparkassen-Entscheidung: Reaktionen aus der Region

Das sagen Oberbürgermeister und Fraktionschefs aus der Region zur Standortentscheidung der Sparkasse Bodensee.

Andreas Brand, Oberbürgermeister von Friedrichshafen: „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung: Für die Stadt Friedrichshafen und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse ist das eine ausgesprochen gute Nachricht, denn damit bleiben nicht nur wichtige und hochwertige Arbeitsplätze vor Ort erhalten, auch für die privaten und gewerblichen Kunden ist ein breites Leistungsspektrum am bisherigen Standort von hoher Bedeutung und großem Nutzen. Und auch die Stadt selbst profitiert: Schon in den vergangenen Jahren hat sich die Nordstadt ausgesprochen gut entwickelt – mit der Entscheidung, nun noch zusätzlich Gastronomie und Handel anzusiedeln, kann dieser Weg erfolgreich fortgesetzt werden.“

Jan Zeitler, Oberbürgermeister Überlingen: "Aus unternehmerischen Gründen ist die Entscheidung nachvollziehbar, da in Friedrichshafen bereits große Flächenanteile zur Verfügung stehen und die anderen Standorte einer guten Folgenutzung zugeführt werden können. Aber auch ein möglicher Standort Überlingen wurde als sehr attraktiv bewertet. Die Sparkasse Bodensee wird nun gefordert sein, die bestehenden Standorte in Überlingen sowohl für Privatkunden als Unternehmenskunden zu attraktivieren, um eine einer Großen Kreisstadt angemessene Präsenz zu zeigen."

Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises: "Als Landrat freue ich mich natürlich, dass die Arbeitsplätze im Landkreis bleiben. Das war aber vorher auch schon absehbar. Als Verwaltungsratsvorsitzender kam es für mich aber vor allem auf die wirtschaftlichste Lösung an. Die ist jetzt gefunden worden." In einem Interview vor rund einem Jahr hatte Wölfle gesagt, dass ein Sparkassenstandort „irgendwo zwischen Fähre und Markdorf naheliegt". "Aus damaliger Sicht hatte sich das auch so abgezeichnet", betont der Landrat. "Zwischenzeitlich ist man bei der Analyse und Abwägung der Optionen weitergekommen. Markdorf war eine dieser Optionen, konkrete Pläne gab es aber noch nicht. Ich bin der Stadt Markdorf dankbar, dass sie der Sparkasse eine Möglichkeit angeboten hat. Ich weiß aber auch, dass es Markdorf nicht schwer fallen wird, das Gelände anderweitig zu verwerten. In jedem Fall ist und bleibt Markdorf für die Sparkasse ein wichtiger Standort."

Uwe Achilles, SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Markdorf: "Für Markdorf ist das eine gute Nachricht. Wir haben ohnehin nicht mehr so viel freie Gewerbefläche und die zu erwartende neue Umverteilung der Gewerbesteuer der Sparkasse wirkt sich ebenfalls positiv für Markdorf aus. Die ursprünglich für die Sparkasse vorgesehene Fläche können wir nun anderen Betrieben anbieten. Insofern gereicht uns das nicht zum Nachteil."

Susanne DeitersWälischmiller, UWG-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Markdorf: "Damit kann ich gut leben. Die Sparkasse hat das Gebäude in Friedrichshafen vor rund 15 Jahren genau zu diesem Zweck gebaut. Und dass wir die Fläche in Markdorf nun zu unserer freien Verfügung haben, tut uns gut."

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