Bodenseekreis Gründerwettbewerb: Studenten überzeugen mit ihrer Geschäftsidee

Beim Gründerwettbewerb Elevator Pitch BW des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft und der IHK Bodensee-Oberschwaben holten sich zwei Studenten von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen den ersten Preis. Sie überzeugten mir ihrer Geschäftsidee „Styx.“, die die Gedächtniskultur an Verstorbene revolutionieren möchte.

Der regionale Vorentscheid des Gründerwettbewerbs Elevator Pitch BW fand im Rahmen des Gründer- und Jungunternehmertags an der Zeppelin-Universität statt. Der Regional-Cup Bodensee-Oberschwaben wird vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bodensee-Oberschwaben veranstaltet. Junge Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen innerhalb von drei Minuten einer Jury aus regionalen Institutionen, potenziellen Geldgebern, Geschäftspartnern und möglichen Kunden zu präsentieren. Dabei haben sie die Chance, Rückmeldung zu ihrer Idee zu erhalten, ein Preisgeld zu gewinnen und sich für das landesweite Finale zu qualifizieren. Das Publikum darf einen Publikumsliebling küren.

Das neue Veranstaltungsformat soll dazu beitragen, dass sich junge Unternehmen möglichst erfolgreich und dauerhaft am Markt etablieren und so neue Arbeitsplätze im Land schaffen. Außerdem sollen die regionalen Wettbewerbe die Bevölkerung für das Thema Selbstständigkeit sensibilisieren und auf die große Anzahl junger Unternehmen vor Ort aufmerksam machen.

Jungunternehmen und Gründer konnten sich mit ihrer Geschäftsidee für die regionalen Wettbewerbe bewerben. Die Auswahl für den regionalen Elevator Pitch BW erfolgte mithilfe eines Online-Votings. So wurden die zehn Geschäftsideen mit den meisten Stimmen pro Standort ausgewählt.

Für die Region Bodensee-Oberschwaben waren die Geschäftsideen bunt durchmischt. Durchgesetzt hat sich die Idee zweier Studenten der Zeppelin-Universität, Douglas Reiser (22) und Johannes Volkmann (19). Mit ihrer Geschäftsidee „Styx.“ belegten sie den ersten Platz, gewannen 500 Euro Preisgeld und qualifizierten sich für das Landesfinale. „Styx.“ verfolgt das Ziel, die Gedächtniskultur an Verstorbene zu revolutionieren. Dabei werden während der Lebenszeit Momente aufgezeichnet, die für die Hinterbliebenen am Grab mit einem 3D-Bild abrufbar sind. „Professionalisiert haben wir die Idee im Rahmen des Workshops Mehrwertiges Unternehmertum, der an der Zeppelin-Universität für alle Studierenden verpflichtend ist“, erklärt Reiser. „Jedes Mal, wenn ich auf dem Friedhof unterwegs bin, denke ich mir, so etwas wäre nicht schlecht, um die positiven Seiten des Verstorbenen in Erinnerung zu behalten.“ Den zweiten Platz gewann „Sidetrip24“, eine Datenbank für Freizeitangebote. „Eintopfmobil Mama kocht“ stellt selbst zubereitete Eintöpfe in einer mobilen Küche her und belegte den dritten Platz. Den Publikumspreis belegte das Unternehmen „cXc GmbH / tune4man“, das Applikatoren für das Färben von Haaransätzen anbietet.

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