Nachrichten aus Bodenseekreis

Der Abbau von Rohstoffen wie Kies und Sand stand als wichtiger Punkt auf der Tagesordnung.

15.12.2017 | Bodenseekreis

Regionalverband ebnet Weg für Rohstoffabbau

Ein zukunftsträchtiges Planungskonzept hat der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben bei seiner Vollversammlung am Freitag in der Gemeindehalle Baienfurt auf den Weg gebracht. Nach umfassenden Prüfungen im Bereich der Geologie sowie Natur- und Wasserschutz können jetzt 94 Standorte für den Abbau von Rohstoffe wie Kies und Quarz-Sanden in die nächste Phase gehen, die vor allem die kommunale Beteiligung vorsieht.
FDP-Bezirksparteitag in Ravensburg (von links): Bundestagsabgeordneter Benjamin Strasser berichtete aus Berlin, Landtagsabgeordneter und Bezirksvorsitzender Klaus Hoher sprach über die Landespolitik. Neben ihm Bezirksgeschäftsführer Stefan Zwick.

10.12.2017 | Ravensburg

Lob für Bahn-Elektrifizierung und Straßenausbau

Die FDP hat bei ihrem Bezirksparteitag in Ravensburg Bilanz zu regionalen Themen und zu aktuellen Entwicklungen in der Bundespolitik gezogen. Der Bezirksvorsitzende Klaus Hoher hob als positive Entwicklungen im Bezirk die Elektrifizierung der Südbahn und den Ausbau der Bundesstraßen 30 und 31 hervor.
Was wird aus der neuen Gästekarte am Bodensee?

08.12.2017 | Bodenseekreis

"Echt-Bodensee-Card": Wie daraus doch noch was werden könnte

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Die in schwere Turbulenzen geratene Gästekarte "Echt-Bodensee-Card" wird wohl bald nicht mehr über die Kurtaxe finanziert. Am kommenden Montag bekommt der Langenargener Gemeinderat eine neue Kurtaxe-Satzung auf den Tisch. Diese soll rückwirkend zum 1. Januar 2017 gelten und die rechtlichen Probleme heilen. Wie man eine Gästekarte rechtskonform und erfolgreich betreibt, zeigt seit Jahren der Schwarzwald mit der Konus-Karte und Hochschwarzwald-Card.

Der Bodensee ist für viele Arbeitende keine Hürde mehr – Katamaran oder Fähre machen das Pendeln von Friedrichshafen oder Meersburg aus möglich.

06.12.2017 | Bodenseekreis

Berufspendler: Am anderen Bodenseeufer lockt das Geld

Die Zahl grenzüberschreitender Pendler am Bodensee steigt ständig, wie ein Blick auf die Statistikplattform Bodensee der Internationalen Bodensee-Konferenz zeigt. Vor allem die Schweiz und Liechtenstein sind gegen des Lohnniveaus attraktiv. Vor allem am deutschen Seeufer wirkt sich das Pendeln negativ aus: Hier treten die Firmen in Konkurrenz mit Unternehmen auf der anderen Seeseite, die höhere Löhne zahlen.
Trotz großer Sorgen gelang den Vorstandsmitgliedern des IBF ein Lächeln: (von links) Jürgen Jänicke, Gottfried Denici, Reto Leuch, Anita Koops, Gallus Baumgartner, Albert Bösch und Helmut Maier.<sup></sup><sup></sup>

26.11.2017 | Bodenseekreis

Trübe Aussichten für Fischer am Bodensee

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Konkurrenz durch Kormorane, Druck zur Reduzierung der Fischerei-Patente, weiterhin zu wenig Fang in den Netzen: Die Berufsfischer am Bodensee haben weiter Grund zur Klage. Zwar sei das Fangergebnis bei den Felchen im laufenden Jahr leicht besser gewesen als in den extrem mageren beiden Vorjahren. Aber die Bilanz bei der Jahresversammlung des internationalen Bodensee-Fischereiverbands fiel dennoch nicht gut aus.
Manfred Büchele, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Obstbau-Bodensee, hat mit seinen Mitarbeitern Blüten gezählt – 20 Prozent waren nach dem Frost noch übrig.

24.11.2017 | Bodenseekreis

Ernteausfall vor allem durch Frost

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Ornithologe Peter Berthold sieht den Insektenmangel als Mitverursacher für die Ernteausfälle am Bodensee. Ulrich Mayr, stellvertretender Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Obstbau Bodensee in Bavendorf, widerspricht dieser These: Vor allem der Frost sei dieses Jahr Schuld gewesen, dass die Erntemenge beim Obst unter einem Drittel eines Durchschnittsjahrs lag.
Was wird aus der neuen Gästekarte am Bodensee?

22.11.2017 | Bodenseekreis

Echt-Bodensee-Card: Langenargen geht den Rechtsweg

Der Gemeinderat in Langenargen gab am Montagabend seine Zustimmung: Die Gemeinde akzeptiert nicht das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim, der die Kurtaxe-Satzung für unwirksam erklärt hat, und geht den Rechtsweg. Eine Begründung für diesen Schritt lieferte Bürgermeister Achim Krafft nicht.