Bermatingen Neues Umfeld für Grundschule

Die Umgestaltung des Geländes rund um die Grundschule Bermatingen schreitet voran. Die Arbeiten auf dem Schulgelände haben begonnen, ein neues Klettergerüst steht bereits.

Das Gelände der Grundschule Bermatingen nimmt weiter neue Gestalt an. In der vergangenen Woche wurde die Baustelle für die Vorabmaßnahme auf dem südlichen Schulgelände eingerichtet und das große Klettergerüst mit der Wackelbrücke abgebrochen. Seit Dienstag steht bereits der neue Kletterturm mit Rutsche. Beim Vor-Ort-Termin mit Bauamtsleiter Anton Gaiser erklärte die leitende Architektin Angelika Fezer von der Planstatt Senner: "Am Freitag war das Material geliefert worden und am Montag hatte der Aufbau begonnen, das sind wirklich sichtbare Fortschritte."

Noch in diesem Jahr soll der gesamte Bereich entlang der Bahnhofstraße fertiggestellt werden. Froh ist man, dass es noch keinen Frost gibt. "Die Pflastersteine müssen aktuell extra produziert werden, das geht bei Frost nicht", erklärte Gaiser. Läuft alles nach Zeitplan, stehen bis Ende des Jahres die große Doppelschaukel und die neue Seilbahn. Die Planung sieht vor, zunächst diesen Bereich auf dem Schulgelände fertigzustellen, "damit die Kinder einen benutzbaren Schulhof haben, wenn der nördliche Bereich zur Schulstraße hin drankommt", sagte Fezer.

Für die weiteren Abschnitte Schulstraße, Bahnhofstraße mit Gehweg bis zum Pfarrheim, Parkplatz und Bahnhofsvorplatz stehen noch keine festen Starttermine fest. Dazu erklärte Anton Gaiser: "Das wird nach Zeitplan und auch Finanzlage entschieden, aber wir hoffen, dass wir bis Ende 2018, Anfang 2019 mit allem durch sein werden."

Unterdessen befasste sich der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend mit der Vorstellung des aktuellen Entwurfs mit einbezogener Kostenrechnung. Fezer stellte eine Übersicht über den Sachstand der Planungen vor. Insgesamt werden Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Gemeinderat nahm den Entwurf einstimmig zur Kenntnis. Die Anregungen aus den Reihen der Bürger, die im Mai im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung gesammelt worden waren, waren vom Planungsteam auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft und entsprechend eingearbeitet worden.

Der Entwurf sieht eine Neuplanung der Schul- und Bahnhofstraße vor. Mittels einer Einbahnstraßenregelung soll die Verkehrssituation vor dem Schulgebäude beruhigt werden. Künftig wird es nicht mehr möglich sein, von der Ahauser Straße in die Schulstraße abzubiegen. Die Zufahrt ist laut Planung über die Bahnhofstraße angedacht. Mit einer durchgängigen Tempo-30-Regelung rund um Schule und Kindergarten soll zudem die Sicherheit für die Kinder erhöht werden. Um die Verkehrsbelastung im Eingangsbereich der Schule noch weiter zu verringern, werden die Lehrerparkplätze zum Bahnhofsareal hin verlegt. Eine sogenannte "Kiss and ride"-Zone vor dem Schuleingang soll für eine Entzerrung beim morgendlichen Eltern-bring-Dienst sorgen.

In der Bahnhofstraße sind der Gehweg, der vom Kindergarten bis zum Pfarrheim ausgebaut wird, und die Gestaltung der Parkfläche die wichtigsten Neuerungen. Hier entstehen 53 Parkplätze, zwei Behindertenparkplätze sowie Kurzzeitparkplätze für den Kindergarten.

Das Konzept

Die Umgestaltung des Areals von Bahnhof und Grundschule ist eines der großen Projekte in der Gemeindeentwicklung. Nach dem Kauf des Bahnhofsgebäudes durch die Gemeinde ist es an ihr, ein Konzept für Gebäude und Umfeld zu entwerfen. Unter anderem wird geprüft, ob im ehemaligen Güterschuppen ein Speisesaal für die Grundschule und den Kindergarten eingerichtet werden kann. Dadurch könnten die bestehenden beengten Verhältnisse entzerrt werden. (jmh)

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