Bermatingen Der Tennisclub Grün-Weiß Bermatingen zieht in neues Vereinsheim

Die Mitglieder des Tennisclubs Grün-Weiß Bermatingen haben einem Umzug aus dem Tennisheim in das neu geplante Vereinsheim mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Entscheidung fiel nach einer langen Diskussion in der Hauptversammlung.

Emotional und kontrovers ist bei der Hauptversammlung des Tennisclubs Grün-Weiß Bermatingen über die Integration des Tennisheims in das neu geplante Vereinsheim und die damit verbundenen Rahmenbedingungen diskutiert worden. In einer geheimen Abstimmung stimmte die große Mehrheit am Ende dem Umzug zu. Gut ein Viertel der 226 Mitglieder war in die Weinstube Stecher gekommen, um sich unter anderem über das neue Vereinsheim zu informieren. Der ausführende Architekt Jakob Krimmel stellte das 2,5-Millionen-Euro-Projekt vor.

Zwar sprach sich niemand der Anwesenden direkt gegen den Umzug aus. Doch äußerten einige Mitglieder die Befürchtung, dass man sich gegenüber den beiden anderen beteiligten Vereinen – Turn- und Sportverein – räumlich verschlechtere und zudem weitere Wege in Kauf nehmen müsse. Außerdem wurde ein mögliches Gastronomiekonzept unter der Regie des Sportvereins kritisch gesehen.

Die Gemeinderäte Karl Volz (CDU) und Franz Kutter (FW), selbst Vereinsmitglieder, sowie Bürgermeister Martin Rupp stellten die Vorteile heraus, die sich aus ihrer Sicht durch den Umzug ergeben. Rupp sagte: "Es ist eine Chance für den Tennisverein, neue und moderne Räumlichkeiten zu beziehen." Kassenwart Ralf Mayer wies ergänzend hin: "Unser jetziges Vereinsheim ist derart marode, dass wir dort in den kommenden Jahren etliche Tausend Euro investieren müssten." Karl Volz betonte, dass man jetzt bei der Umsetzung der Sportstättenkonzeption am Ende eines zehn Jahre andauernden Prozesses stehe.

Bei einer geheimen Abstimmung befürworteten 47 Mitglieder die Integration in das neue Vereinsheim, fünf stimmten dagegen, eines enthielt sich. Vorsitzender Philipp Rominger erklärte: "Das ist ein gutes und eindeutiges Ergebnis, was mich wirklich sehr freut."

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurde der Posten des Jugendwarts neubesetzt. Markus Strobel trat nicht wieder an. Zu seiner Nachfolgerin wurde Anja Weber gewählt. Der übrige Vorstand wurde im Amt bestätigt.

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