Bermatingen Adventsmarkt: Kreationen aus Sprungbrett-Werkstatt sind begehrt

Die Produkte der Sprungbrett-Werkstatt in Bermatingen werden immer beliebter. Der Advents- und Schnäppchenmarkt lockte erneut mit viel Können und Fantasie.

Wie talentiert die Klienten der Sprungbrett-Werkstatt sind, die unter Anleitung ihrer kreativen Leiterinnen Schönes schaffen, und wie begehrt die Kreationen aus der Weberei und der Keramikwerkstatt sind, zeigte sich einmal mehr beim Advents- und Schnäppchenmarkt. Schon eine halbe Stunde vor Beginn standen etliche potenzielle Käufer und Stammkunden vor der Türe. Doch es gab auch später noch Vieles zum Bestaunen und Erwerben. Besonderen Eindruck machte ein dreimal 2,30 Meter großer Teppich aus Ziegenhaar. Brigitte Seifermann hatte sich Muster und Farben selbst zusammengestellt und ein halbes Jahr halbtags daran gearbeitet. "Der Teppich ist ziemlich robust und strapazierfähig", rühmte sie das gute Stück, für das es gleich mehrere Anwärter gab. Hübsch anzusehen waren aber auch die (Baum-)Wollteppiche und die Teppiche aus Papierschnur, die sehr pflegeleicht sein sollen. "Einfach mit Wasser und Spülmittel abwischen, wenn ein Fleck drauf ist", sagte Brigitte Seifermann.

"Ich habe schon lange gehört, was es hier für schöne Sachen gibt und es ist wirklich toll, was hier gemacht wird", sagte Claudia Nock aus Markdorf, in deren Korb Schüssel, Tasse und Sterne lagen, die teilweise Weihnachtsgeschenke werden sollen. Nock arbeitet in der Verwaltung des Landratsamts und ist für die Eingliederungshilfe für Behinderte zuständig. Jedes Jahr werden Dorothea und Kurt Rogalla aus Markdorf fündig. Diesmal waren Bruder Erwin Rogalla und dessen Frau Angela dabei. Sie waren ganz glücklich über einen Leguan. "Wir hatten schon mal einen gesehen und leider versäumt, den zu kaufen, waren ständig auf der Suche nach einem naturgetreuen Abbild", sagte sie.

Die täuschend echt wirkende Keramik wird auf einem vom Sohn gezimmerten Tisch platziert. Anna, zehn Jahre, aus Konstanz und zu Besuch bei der Oma in Neufrach, haben es die unterschiedlichen Vögel angetan. "Spechte waren letztes und sind dieses Jahr der große Renner. Jetzt haben wir schon mehr gemacht, das hat aber auch nicht gereicht", sagte Christine Nietert. Sie liebt es, Tiere und Skulpturen zu gestalten, hat eine Begabung für ausdrucksstarke Gesichter und die Idee der Gruppenleiterin umgesetzt. In der ersten Etage vergnügten sich Kinder beim Basteln von plastischen Karten mit Kerry Gansohr. Dafür war Benjamin Görgen aus Bermatingen hergekommen. "Und wegen der Bermatinger Würstchen", meinte der Vater, der lieber Kaffee trinkt, als selbst zu basteln: "Dafür habe ich ja meine Kinder", sagte er lächelnd. Nebenan gab es einen großen Ansturm auf die von den Mitarbeitern gebackenen Kuchen und die Würstchen. Einige Schätze wurden gleich herumgezeigt. Wer keine Zeit für den Markt hatte, kann die Sprungbrett-Werkstatt auch zu den üblichen Öffnungszeiten aufsuchen.

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