Lauchringen Musikverein Oberlauchringen hätte Oscar verdient

Die 300 Besucher des Frühlingskonzerts in Oberlauchringen ließen die Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne. Der Musikverein und die Stadtmusik Bonndorf sorgten mit ihrer Interpretation bekannter Filmmusik für die passende Kinoatmosphäre.

Einen Konzertabend mit besonderer Atmosphäre und erlesenen Musikstücken erlebten am Samstagabend mehr als 300 Besucher in der fast vollbesetzten Gemeindehalle Oberlauchringen. Der Musikverein Oberlauchringen präsentierte zusammen mit der Stadtmusik Bonndorf ein Frühlingskonzert, bei dem in passender Kinoatmosphäre ausschließlich sehr bekannte, aber auch recht außergewöhnliche Filmmelodien zum Besten gegeben wurden. Der Vorsitzende des Musikvereins Oberlauchringen, Alexander Schmidle, konnte unter den zahlreichen Besuchern MdL Felix Schreiner, erstmals auch in seiner neuen Rolle als Präsident des Blasmusikverbandes Hochrhein, willkommen heißen.
 

Die Stadtmusik Bonndorf gestaltete unter Federführung von Patrik Egge den ersten Teil des Konzertabends. Christian Podeswa aus den Reihen der Musiker führte sehr informativ durch diese erste Konzerthälfte, die mit der Musik zu „In 80 Tagen um die Welt“ von Otto M. Schwarz einen wuchtigen und markanten Auftakt nahm.

Schon hier beeindruckte das Bonndorfer Blasorchester durch die hohe Präzision, die große Ausdrucksstärke und die sehr gute Dynamik, die auch in den drei weiteren Filmmelodien wie „Selections from Aladdin“ (John Moss), „Avatar Highlights“ (James Horner) und „Pilatus: Der Berg des Drachen“ (Steven Reinecke) deutlich wurden. Sehr eindrucksvoll gelang auch immer wieder die Darstellung der in Filmmelodien oft vorkommenden eigenwilligen und ausgefallenen Klangbilder, die nicht selten auch durch solistische Einlagen besonders wirkungsvoll gestaltet wurden. Nach einer Zugabe wurde das Blasorchester mit großem Beifall des Publikums verabschiedet.
 

Nach der Pause stellte der Musikverein Oberlauchringen unter der Leitung von Jürgen Röhrig sein Können mit fünf Filmmelodien (Backdraft, Das Boot, Star Wars, Gabriel's Oboe und Mission Impossible Theme) eindrucksvoll unter Beweis. In freier Rede führte Marcel Gramann witzig und humorvoll, aber auch sehr profund durch diesen Programmteil. Gekennzeichnet durch viele Takt- und Rhythmuswechsel, sowie durch Präzision und Ausdruckskraft, dazu noch mit einem bemerkenswerten Solo der Oboistin Celine Belas, begeisterte das Orchester so, dass es erst nach zwei Zugaben – ebenfalls Filmmelodien – den Konzertabend beenden durfte. „Ein wirklicher Musikgenuss auf sehr hohem Niveau“ so der Kommentar von Rudolf Kromer, Vizepräsident des Blasmusikverbands Hochrhein.

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