Lauchringen 15 Jahre und kein bisschen leise: So schön war das Forrest Funk 2017

Das Kultfestival Forrest Funk hat in seiner 15. Auflage so richtig aufgedreht. Fünf Bands aus den Bereichen Pop, Rap, Hip Hop, Reggae, Ska und Polka brachten rund 2000 Besucher auf dem Waldfestplatz zum tanzen und feiern. Die Höhepunkte erfahrt ihr hier.

Das Kultfestival Forrest Funk feierte unter dem Motto „Super Sahne Sause“ seinen 15. Geburtstag mit gut 2000 Besuchern beim Lauchringer Waldfestplatz. Was als warmer Sommerabend begann, wurde mit dem Beginn der Auftritte schon bald zu einer heißen Nacht, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte.

Den Anfang machten ColorMan & Slvck3er. Die zwei jungen Künstler aus Waldshut-Tiengen setzten mit Rap und Hip-Hop mit jamaikanischen Wurzeln den Startschuss. Trotz zunächst weniger Besucher bildete sich schon dann eine eingeschworene Traube feiernden Publikums vor der Bühne. Es folgten Rocco Costa & Soundstation aus Tiengen. Während sich der Konzertplatz allmählich zu füllen begann, sorgten sie mit italienischen und deutschen Songs aus Rock, Pop, Soul und Funk für Stimmung.

Kurz nach Sonnenuntergang entbrannte mit „I-Fire“ aus Hamburg schließlich ein regelrechter Flächenbrand des Reggae. Intensiv und interaktiv befasste sich die neunköpfige Band mit ihrem Publikum, das auf dem nun fast vollen Festplatz kaum noch zu bremsen war. Nach der gut einstündigen Show konnte an den diversen Verpflegungsstationen Energie nachgetankt werden. Der Musikverein Oberlauchringen sorgte für die Bewirtung. Diese Zusatzenergie erwies sich kurz später als notwendig, denn die Stimmung sollte mit „Russkaja“ aus Wien noch mal eine Steigerung erfahren.

Sich selbst nicht so ernst nehmend, liefert die Band traditionelle russische Musikstile, die mit Ska- und Rockbeats intensiviert werden. Das Publikum konnte sich spätestens beim Hit „Psycho Traktor“ nicht mehr halten. Angeleitet von Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria wurde „dem Kollektivgedanken entsprechend“ fröhlich im Kreis getanzt. Den Abschluss des Festivals in den frühen Morgenstunden bildete die Band „Antiheld“ aus Stuttgart, die mit ihrem „Straßenköterpop“ noch mal zum Mitsingen motivierte. Ihre Lieder sind ehrlich und ohne Scheu vor großen Gefühlen.

„Es war ein sehr schöner Abend“ fasste Heiko Probst, Forrest Funk-Organisator der ersten Stunde, die 15. Veranstaltung bescheiden zusammen. Der Stimmung des Publikums nach zu urteilen, war es tatsächlich die angekündigte „Super Sahne Sause“. Doch damit nicht genug. Am Freitag folgt mit „La Brass Banda“ noch mal ein echtes Sahnestück. Der MV Oberlauchringen hatte sich mit einem selbstgedrehten Video erfolgreich für den Auftritt der erfolgreichen Band vom Chiemsee beworben.

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