Bad Säckingen

Normalerweise fließen die Bäche im Hotzenwald und der Rhein eher gemächlich an Bad Säckingen vorbei. 1999 verwandelten sie sich in reißende Fluten und überschwemmten große Teile der Stadt – selbst die Rheinbrücke musste zeitweise gesperrt werden.

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Wo vorher Straßen waren, zogen beim Hochwasser in Bad Säckingen reißende Ströme durch die Stadt.
Wo vorher Straßen waren, zogen beim Hochwasser in Bad Säckingen reißende Ströme durch die Stadt. | Bild: Hans-Walter Mark/Stadt Bad Säckingen

 

Waldshut

Auch in Waldshut ist der Rhein durch die enormen Regenfälle und die gleichzeitige Schneeschmelze über die Ufer getreten. Aber so schnell wie das Wasser gekommen war, so schnell war es auch wieder weg: Die Deutschen Minigolfmeisterschaften konnten schon wenig später trotz des zuvor völlig überfluteten Platzes dort ausgetragen werden.

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Kurz vor der anstehenden Deutschen Minigolfmeisterschaft in Waldshut stand der dortige Platz noch fast einen Meter tief unter Wasser.
Kurz vor der anstehenden Deutschen Minigolfmeisterschaft in Waldshut stand der dortige Platz noch fast einen Meter tief unter Wasser. | Bild: Karl-Heinz Gerwert

 

Bodman-Ludwigshafen und Stockach

Trotz kostenloser Sandsäcke vom Bauhof kamen die Bewohner von Bodman-Ludwigshafen und Stockach während des Hochwassers oft nur noch über Behelfsstege zu ihren Häusern. Und für die Strandbäder und Campingplätze war das Pfingstgeschäft damit auch verloren.

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Nicht überall ging es zu Fuß weiter, wie hier am Torhaus in Bodman-Ludwigshafen.
Nicht überall ging es zu Fuß weiter, wie hier am Torhaus in Bodman-Ludwigshafen. | Bild: Elisabeth Klaiber

 

Konstanz und Reichenau

Der Jahrhundert-Pegelstand von 5,65 Meter war auch für Konstanz zu viel. Der Feuerwehr gelang es mit Einfallsreichtum trotzdem oft, das Wasser zurückzuhalten und mit Pumpen fernzuhalten. Ebenfalls überschwemmt wurde der Damm auf die Reichenau, der zeitweise kaum noch befahrbar war.

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Wohl dem, der ein Boot hatte: Am Konstanzer Hafen stiegen die beiden kurzerhand aufs Kanu um.
Wohl dem, der ein Boot hatte: Am Konstanzer Hafen stiegen diese drei kurzerhand aufs Kanu um. | Bild: Rindt Claudia

 

Friedrichshafen

Einfallsreichtum war in der Zeppelin-Stadt gefragt: Damit die Autofähren trotz des hohen Pegels anlegen konnten, fuhr ein 40 Tonnen schwerer Kieslaster mit, um die Fähren an den Landungsstegen nach unten zu drücken.

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Hier ist Gleichgewicht gefragt: In Friedrichshafen waren viele Häuser zeitweise nur noch über schmale Holzstege erreichbar.
In Friedrichshafen waren viele Häuser zeitweise nur noch über schmale Holzstege erreichbar. | Bild: Rüdiger Schall

 

Überlingen und Unteruhldingen

Obwohl auf Stelzen gebaut, blieb neben Überlingen auch das Pfahlbauerdorf in Unteruhldingen nicht vom Wasser verschont. Als Folge wurden die Häuser des Museumsdorfs noch ein wenig erhöht und es liegen Sandsäcke für den Notfall bereit.

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Auch Überlingen überbrückte überschwemmte Gebiete kurzerhand mit Holzstegen.
Auch Sipplingen überbrückte überschwemmte Gebiete kurzerhand mit Holzstegen. | Bild: Dirk Diestel

 

Rheinfelden

Als die Pegel immer weiter stiegen, befürchtete man in Rheinfelden zeitweise, dass die alte Rheinbrücke gesprengt werden muss, weil sie den Wassermassen nicht mehr standhalten würde. So weit kam es glücklicherweise nicht und die Einsatzkräfte konnten sich auf den Schutz der historischen Häuser konzentrieren.

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Am Schweizer Zoll in Rheinfelden drängten sich die Wassermassen unter der Brücke hindurch.
Am Schweizer Zoll in Rheinfelden drängten sich die Wassermassen unter der Brücke hindurch. | Bild: Heidemarie Rombach

 

Radolfzell

Um die Kernstadt zu schützen, waren auch in Radolfzell zahlreiche Helfer der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks im Einsatz. Mit dabei waren die Mitarbeiter des Bauhofs, die im Akkord Sandsäcke befüllten, um das Wasser von den Häusern fernzuhalten.

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Die Straße zwischen Radolfzell und Moos war wochenlang überschwemmt
Die Straße zwischen Radolfzell und Moos war wochenlang überschwemmt. | Bild: Hans Jäck