Rottweil/Essen Jobs bei ThyssenKrupp in Rottweil sicher

Der Personalabbau in der Aufzugssparte von ThyssenKrupp geht am Standort Rottweil offenbar spurlos vorbei. Baden-Württemberg ist dennoch betroffen.

Beim aktuellen Stellenabbau in der Aufzugs-Sparte des Essener ThyssenKrupp-Konzerns kommt der Standort Rottweil nach Informationen unserer Zeitung glimpflich davon. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte dem SÜDKURIER, der Standort Rottweil sei „nicht vom derzeitigen Stellenabbau betroffen“. Tangiert seien vielmehr die Werke in Neuhausen bei Stuttgart und das Rolltreppenwerk in Hamburg. Nach Informationen aus Gewerkschaftskreisen sollen zudem in mehreren Service- und Niederlassungsstandorten im Inland sowie in Frankreich und in Spanien Stellen gestrichen werden. Ziel der Geschäftsführung sei es, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Dabei gehe es um rund 500 Arbeitsplätze, hieß es. Schon Ende vergangener Woche hatte das Unternehmen bestätigt bei dem Thema in „laufenden Verhandlungen“ zu sein und betont, dass „möglichst sozialverträgliche Lösungen“ mit den Beschäftigten angestrebt werden. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen, das derzeit seine Stahlsparte mit dem indischen Konkurrenten Tata Steel zusammenlegt, in Rottweil einen 244 Meter hohen Testturm für Hochgeschwindigkeitsaufzüge feierlich eingeweiht. Insgesamt 40 Millionen Euro sind hier investiert worden. In Rottweil, Neuhausen bei Stuttgart sowie in der Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Pliezhausen arbeiten derzeit nach Firmenangaben insgesamt über 1500 Menschen im Südwesten.

Global gesehen wächst die Zahl der Mitarbeiter im Thyssen-Aufzugsgeschäft. Jährlich würden etwa 1000 Stellen neu geschaffen, sagte die Sprecherin – allerdings in den USA und Asien. In Indien errichtet man derzeit etwa ein neues Werk.

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