Indianapolis Trump will Firmen mit Druck am Verlassen der USA hindern und droht Unternehmen mit „Konsequenzen“

Der gewählte US-Präsident Donald Tump hat US-Firmen, die ins Ausland fortziehen wollen, mit Sanktionen gedroht.

„Unternehmen werden die Vereinigten Staaten nicht ohne Folgen verlassen“, sagte Trump am Donnerstag bei einem Fabrikbesuch in Indianapolis im Bundesstaat Indiana. Er kündigte an, dass er US-Firmen das Verlassen des Landes „sehr, sehr schwer“ machen wolle.

Trump besuchte im Rahmen einer Tour, bei der er sich für seinen Wahlsieg gegen Hillary Clinton bedanken wollte, den Klimaanlagen-Hersteller Carrier in Indianapolis. Das Unternehmen hatte drei Wochen nach dem Wahlsieg des Republikaners angekündigt, auf einen Großteil seiner geplanten Stellenverlagerungen nach Mexiko zu verzichten.

Carrier gab am Dienstag bekannt, dass das Unternehmen 1000 der für die Verlegung nach Mexiko vorgesehenen 1400 Jobs nun doch in Indianapolis belassen werde. Welche Vereinbarungen zwischen der Firma und dem Trump-Team getroffen wurden und welche Rolle der designierte Präsident dabei spielte, war unklar.

 

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