Washington Trump hält am Mittwoch Rede zu Status von Jerusalem

US-Präsident Donald Trump wird am Mittwoch seine mit Hochspannung erwartete Rede zum Status von Jerusalem und dem Sitz der US-Botschaft in Israel halten. Das kündigte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, am Dienstag an.

Zum Inhalt der Ansprache äußerte sie sich nicht. Der US-Präsident informierte jedoch bereits Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Jordaniens König Abdullah über seine fortbestehende Absicht, die Botschaft von Tel Aviv zu verlegen, wie in Ramallah und Amman mitgeteilt wurde.

Durch diesen Schritt würden die USA Jerusalem einseitig als Hauptstadt Israels anerkennen und damit die Nahost-Region wohl in eine weitere tiefe Krise stürzen.

Allerdings ist unklar, ob der US-Präsident den Umzug der US-Botschaft in Israel unverzüglich oder erst später vollziehen will. Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, die Botschaft nach Jerusalem verlegen zu wollen. Israel hatte den Ostteil Jerusalems 1967 besetzt und 1980 annektiert.

Die Annexion wird von der internationalen Staatengemeinschaft nicht anerkannt. Alle ausländischen Botschaften sind bislang in Tel Aviv angesiedelt. Der Status von Jerusalem ist einer der größten Streitpunkte im Nahost-Konflikt.

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