Würzburg Renten dürften im Sommer um 3 Prozent steigen

Die rund 21 Millionen Rentner können im Sommer mit einer Erhöhung ihrer Bezüge um rund 3 Prozent rechnen.

Die Arbeitnehmer können für das kommende Jahr auf eine leichte Entlastung bei den Rentenbeiträgen hoffen. Der Beitragssatz könnte zum Jahreswechsel von derzeit 18,7 Prozent auf 18,6 Prozent sinken, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Dienstag in Würzburg mitteilte. Der Satz werde voraussichtlich bis 2022 bei 18,6 Prozent bleiben und "bei unveränderten rechtlichen Rahmenbedingungen erst im Jahr 2023 wieder auf 18,7 Prozent erhöht werden müssen".

In den nachfolgenden Jahren werde sich die Nachhaltigkeitsrücklage an der gesetzlich festgelegten Untergrenze von 0,2 Monatsausgaben bewegen, erklärte die Rentenversicherung weiter. Durch geeignete gesetzliche Maßnahmen sollten deshalb Liquiditätsengpässe vermieden werden, etwa durch eine Anhebung der Mindestnachhaltigkeitsrücklage auf 0,4 Monatsausgaben. Bis 2030 wird der Beitragssatz nach den aktuellen Berechnungen schrittweise auf 21,6 Prozent angehoben werden müssen.

Einem Pressebericht zufolge können sich die Rentner für das kommende Jahr auf ein Plus bei den Altersbezügen von gut drei Prozent einstellen. Zum 1. Juli sei für die ostdeutschen Bundesländer ein Anstieg um 3,23 Prozent vorgesehen, für das übrige Bundesgebiet von 3,09 Prozent, hieß es in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Dienstagsausgaben). Die RND-Zeitungen beriefen sich auf den Rentenversicherungsbericht 2017 der Bundesregierung, dessen Entwurf ihnen demnach vorliegt.

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