München Christopher Street Day startet mit Tausenden Menschen

Mit Tausenden Menschen ist am Samstag in München die Schwulenparade zum Christopher Street Day (CSD) gestartet.

Begleitet von Techno-Musik und Regenbogenfahnen begann der Zug nach einer Kundgebung am Marienplatz am Mittag. Dabei ist auch der neu gegründete bayerische Landesverband LSU, der Lesben und Schwulen in der Union. Die CSD-Teilnehmer feiern in diesem Jahr vor allem auch die Ehe für alle, für die der Bundestag Ende Juni gestimmt hatte.

Und dennoch, sagt Gründer und Vereinsvorsitzender Patrick Slapal: „Ausgekämpft wird das noch lange nicht sein.“ Schließlich erwägen einige Unionspolitiker eine Verfassungsklage gegen das neue Gesetz. Das CSD-Motto ist dieses Mal „Gleiche Rechte. Gegen Rechts!“. Entsprechend die Warnung bei der Eröffnung: „Lasst euch nicht von irgendwelchen Rechten oder Homohassern provozieren!“

Seit 1980 zeigen auch in München Menschen beim CSD Flagge für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen. Der überschaubare Demonstrationszug der Anfangsjahre hat sich mit der Zeit zu einer Großveranstaltung entwickelt. Fast 120 Gruppen beteiligen sich in diesem Jahr.

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