Washington Bush-Töchter begrüßen Obamas Töchter im „Club der ehemaligen First Daughters“

Die Töchter des früheren US-Präsidenten George W. Bush haben die Töchter seines scheidenden Nachfolgers Barack Obama, Malia und Sasha, im „Club der ehemaligen First Daughters“ willkommen geheißen.

Nach acht Jahren im Weißen Haus schickten sich die beiden an, einem anderen „exklusiven Club beizutreten, dem der ehemaligen First Daughters“, schrieben die 35-jährigen Zwillingsschwestern Jenna und Barbara Bush in einem am Donnerstagabend auf der Webseite des „Time Magazine“ veröffentlichten Artikel.

Sie erinnerten sich an ihr erstes Zusammentreffen im Weißen Haus kurz nach der Wahl Obamas zum US-Präsidenten im November 2008. „Wir haben das Glänzen, aber auch die Skepsis in euren Augen gesehen, während ihr euer neues Heim betrachtetet.“ „In den acht Jahren habt ihr so vieles erreicht, so vieles gesehen“, fügten sie hinzu. In der Zeit seien sie zu „beeindruckenden jungen Frauen mit Anmut und Gelassenheit“ herangewachsen.

Die inzwischen 18-jährige Malia Obama setzt nach ihrem High-School-Abschluss für ein Jahr aus, bevor sie im kommenden Jahr mit ihrem Studium in Harvard anfängt. Ihre 15-jährige Schwester Sasha muss noch ihre Highschool beenden, deshalb wird die Familie nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus auch länger in Washington bleiben.

In ihrem Artikel gaben die Bush-Töchter den deutlich jüngeren Schicksalsgenossinnen Ratschläge für die Zeit nach dem Weißen Haus. „Genießt eure Studienzeit - wie fast alle Welt weiß, haben wir das auch getan“, schrieben sie in scherzhafter Anspielung auf ihre damaligen, schlagzeilenträchtigen Alkohol-Eskapaden.

„Findet heraus, was euch antreibt, wer ihr seid. Macht Fehler - ihr habt das Recht dazu. Und umgebt euch weiter mit loyalen Freunden, die euch kennen, lieben und energisch beschützen,“ setzten sie dann in ernsthafterem Ton fort. „Diejenigen, die euch kritisieren, mögen euch nicht, und ihre Stimmen sollten nicht ins Gewicht fallen. Hört vielmehr auf euer Herz.“ Jenna Bush Hager ist inzwischen Fernsehkorrespondentin und zweifache Mutter, ihre Schwester Barbara setzt sich für das weltweite Recht auf Gesundheitsvorsorge ein.

Hier geht es zum Brief in voller Länge.

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