Baden-Württemberg Ein politisches Erdbeben im Land

Direktmandate: Die Grünen haben bei der Landtagswahl so viele Direktmandate gewonnen wie noch nie. In 46 Wahlkreisen im Land konnten sich die Kandidaten der Grünen durchsetzen. .

In 37 dieser 46 Wahlkreise hatten bei der Landtagswahl 2011 noch CDU-Kandidaten das Mandat gewonnen. In Stuttgart etwa konnten die Grünen alle vier Wahlkreise für sich gewinnen. Zwei Direktmandate gingen an die AfD: Die Partei konnte sich in den Wahlkreisen Mannheim I und Pforzheim durchsetzen. Die anderen Parteien gingen leer aus.

Spitzenkandidaten: Sowohl Winfried Kretschmann (Grüne) als auch Guido Wolf (CDU) konnten in ihren Wahlkreisen Direktmandate gewinnen. Kretschmann erreichte in Nürtingen 34,9 Prozent, Wolf in Tuttlingen 33,7 Prozent. Mit seinem Ergebnis liegt Winfried Kretschmann allerdings nicht an der Spitze der Grünen: Seine Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) etwa holte in Heidelberg 41 Prozent, das beste Ergebnis für die Partei fuhr Muhterem Aras mit 42,4 Prozent im Wahlkreis Stuttgart I ein. Das beste Ergebnis holte die CDU mit 36,3 Prozent in Ehingen. SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid erreicht im Gegensatz zu Kretschmann und Wolf kein Direktmandat. Er kommt mit 14,2 Prozent in seinem Wahlkreis Reutlingen nur auf Platz vier.

Wahlbeteiligung: In den meisten Wahlkreisen ist die Wahlbeteiligung gestiegen. Die stärkste Wahlbeteiligung erreichte der Wahlkreis Stuttgart II mit 77,4 Prozent. Die niedrigste Wahlbeteiligung hatte der Wahlkreis Mannheim I zu verzeichnen: 58,5 Prozent.

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