Reutlingen Polizisten wehren sich mit Schlagstöcken gegen rabiate Festbesucher

Ein Weihnachtsfest von rund 200 Menschen wird von einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit der Polizei unterbrochen. Schlagstöcke und Pfefferspray kommen zum Einsatz, es gibt Verletzte und Festnahmen.

Bei der traditionellen Veranstaltung „Heiliger Morgen“ in Reutlingen sind Polizeibeamte nach eigenen Angaben am Sonntag geschlagen, getreten und mit Plastikbechern beworfen worden. Die Beamten mussten sich mit Schlagstöcken und Pfefferspray wehren, wie es in einer Mitteilung vom Montag hieß. Ein Beamter sowie ein Festbesucher wurden leicht verletzt, für vier Menschen endete die Veranstaltung vorzeitig mit Festnahmen. Weitere Verletzte hätten sich nach dem Vorfall nicht gemeldet, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag. Gegen mehrere Festbesucher seien Ermittlungen wegen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet worden.

Wie jedes Jahr an Heiligabend hatten sich Hunderte junge Menschen vor einer Szene-Bar in der Innenstadt versammelt, um sich mit Freunden auf Weihnachten einzustimmen. In diesem Jahr waren laut Polizei etwa 200 Gäste zusammengekommen. Streifenbeamte führten gerade eine Kontrolle bei einem der Besucher durch, als eine zweite Person laut Mitteilung dazukam und einem Polizisten in die Tasche seiner Einsatzjacke griff. Im folgenden Handgemenge hätten dann schreiende Frauen an den Jacken der Beamten gezerrt.

Nach Polizeiangaben kam schließlich eine größere Gruppe an Feiernden aus der Bar und ging aggressiv auf die Einsatzkräfte zu. Die Beamten wurden demnach aus dieser Gruppe heraus mit den gefüllten Bechern beworfen und mit Schlägen und Tritten attackiert. Erst als Verstärkung der Beamten eintraf, beruhigte sich die Lage. Ein Polizist hatte sich durch Schläge eine blutige Lippe zugezogen, Reizgas verletzte einen Festbesucher leicht.

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