Das Leben regeln

Themen des Tages Das Leben regeln: Hinschauen nimmt die Angst - Ein Essay zum Abschluss der großen SÜDKURIER-Serie
Was gehört alles dazu, um das Leben zu regeln? Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht? Oder doch noch mehr? Die Serie „Das Leben regeln“ gibt Antworten und ermöglicht damit eine Vorbereitung auf den Ernstfall. Zum Abschluss der Serie ein Essay von SÜDKURIER-Redakteurin Beate Schierle.
Redakteurin Beate Schierle steht mit beiden Beinen im Leben – bis mit einer Krebsdiagnose das Thema „Leben regeln“ erschreckend schnell Aktualität bekommt. Mittlerweile blickt die 47-Jährige wieder optimistisch in die Zukunft. Sie ist sich aber auch sicher, dass die Auseinandersetzung mit dem Lebensende wichtig ist, auch wenn das Thema nicht das leben bestimmen sollte.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 6: Ordnung hilft über den Tod hinaus
Die Unterlagen ordnen: Vorsorge bedeutet nicht nur finanzielle Absicherung. Das weiß auch Sascha Lahr aus Geisingen, der derzeit alles vorbereitet, um die Zukunft seiner Partnerin Catharina Müller und seines Sohnes Simon abzusichern.
Sascha Lahr ist die Versorgung seiner kleinen Familie mit Partnerin Catharina Müller, Sohn Simon und den beiden Hunden Micky (links) und Niki wichtig. Deshalb ist der 48-Jährige dabei, seinen Nachlass zu regeln und seine Dokumente zu ordnen.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 5: Bankvollmacht - auch übers Geld muss man reden
Mehr als 94 Millionen Girokonten gibt es in Deutschland. Aber wer kümmert sich darum, wenn der Inhaber krank wird oder stirbt? Werner Trunz aus Donaueschingen hat seinen beiden Söhnen eine Vollmacht erteilt.
Werner Trunz weiß, dass jederzeit ein Notfall eintreten kann. Wer kümmert sich um sein Geld, wenn er das nicht mehr kann? In der Donaueschinger Geschäftsstelle der Sparkasse Schwarzwald-Baar (links im Bild: Mitarbeiterin Martina Strohm) hat er mit seiner Frau und seinen Söhnen die entsprechenden Vollmachten ausgefüllt.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 4: Vorsorgevollmacht - ohne Vertrauen geht gar nichts
Der Notfall kann jederzeit eintreten. Deshalb ist es wichtig, auf die Zeit vorbereitet zu sein, in der man nicht mehr selbst entscheiden kann. Engelbert Cicak hat seine Wünsche in einer Vorsorgevollmacht festgehalten.
Der Blick von Engelbert Cicak ist skeptisch. So etwas soll ich vielleicht mal brauchen? Für den Fall der Fälle hat er in einer Vorsorgevollmacht festgelegt, wer für ihn entscheiden soll, falls er dazu nicht mehr in der Lage ist. Das Bild wurde im Pflegeheim Haus Urisberg in Konstanz aufgenommen.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 3: Patientenverfügung - für Selbstbestimmung bis zum Lebensende
Die Patientenverfügung: Wünsche zur medizinischen Behandlung, wenn man sich nicht mehr selbst äußern kann, lassen sich formulieren. Für Sandra Berthold und ihre Schwester Georgia Raithmaier aus Friedrichshafen ein wichtiges Thema.
Sandra Berthold (links) und ihre Schwester Georgia Raithmaier im Eingangsbereich der chirgurgischen Ambulanz im Klinikum Friedrichshafen. Für beide ist das Recht auf Selbstbestimmung sehr wichtig und sie haben sich intensiv mit der Notwendigkeit einer Patientenverfügung auseinandergesetzt.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 2: Die Zukunft der Kinder sichern
Das Leben regeln. Heute: Die Sorgerechtsverfügung Wenn Mutter und Vater sterben, entscheidet das Familiengericht, wo die minderjährigen Kinder leben. Eltern können aber einen Vormund bennen. So wie das Ehepaar van Kreuningen aus Horheim im Kreis Waldshut.
Thomas und Evelyn van Kreuningen in der Spielecke ihrer zweijährigen Tochter. Das Ehepaar aus Horheim (Kreis Waldshut) hat sich bereits vor der Geburt ihres Kindes Gedanken über einen Vormund gemacht und ihn im Testament bestimmt. Die beste Freundin der Familie soll sich im Todesfall des Paares um die Tochter kümmern.
Ratgeber Das Leben regeln, Teil 1: Mit dem Testament für alle Fälle vorgesorgt
Die Deutschen vererben immer mehr, 260 Milliarden Euro sind es laut Schätzungen künftig pro Jahr. Aber was muss man tun, um sicherzustellen, dass das Erbe auch in die richtigen Hände gerät? Roland Mehringer aus Tettnang hat dafür ein Testament gemacht.
Der Gedanke an seinen Tod macht Roland Mehringer 
keine Angst - ihm ist aber wichtig zu wissen, was mit dem Geld passiert, das er sich erarbeitet hat. Deshalb hat er das mit Hilfe seines Anwalts in einem Testament geregelt.
Ratgeber Das Leben regeln: Start der großen SÜDKURIER-Serie
Was gehört alles dazu, um das Leben zu regeln? Testament, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht? Oder doch noch mehr? Die Serie „Das Leben regeln“ gibt Antworten und ermöglicht damit eine Vorbereitung auf den Ernstfall. Bis zum 9. Mai immer samstags im SÜDKURIER!