Seit diesem Frühjahr arbeitet die Kommunikationsdesignerin Annette Maucher im externen Büro, das sie im Radolfzeller Innovations-Zentrum angemietet hat. Zuvor schien das Homeoffice praktischer, da die Schulzeiten ihrer fünf Kinder sich noch sehr unterschieden. Doch egal, wo der Schreibtisch steht und wie viel Arbeit dort wartet: Jeden Mittag kocht sie frisch für die Familie. Das Hantieren mit großen Pfannen ist sie also gewohnt.

Natürlich lieben die Kinder süße Speisen, doch Annette Maucher schaut, dass die Gerichte insgesamt gesund und ausgewogen sind. So zum Beispiel dieser Quarkschmarren. Das Rezept brachte ihr eine Freundin aus Freiburg mit: Ein typisches Freitagsgericht war es früher. Meist wurde der Schmarren nach einer Kartoffelsuppe serviert, als üppige Nachspeise.

Schmarren-Rezepte gibt es viele. Diese Variante hat den Vorteil, dass sie mit sehr wenig Zucker auskommt und durch den mageren Quark schön saftig, sättigend und gesund ist. Denn Quark liefert bekanntlich viel Eiweiß. Gerade im Spätsommer und Herbst schmeckt frisch gekochtes Kompott dazu besonders gut. Dafür eignen sich selbst Falläpfel und kleine Zwetschgen, die beim Schneiden etwas mehr Arbeit machen, aber oft günstiger zu haben sind.

 

Zutaten: 4 Eier, 2 Päckchen Vanillezucker,
1 Prise Salz, 150 g Mehl, 500 g Magerquark, 75 g Rosinen, Fett zum Braten,
Zimtzucker zum Bestreuen.

Für das Kompott : circa 1 Kilo Obst
(Äpfel und Pflaumen), 1–2 EL Zucker

Zubereitung: Für das Kompott den Zucker in einen gut schließenden Topf streuen. Entkerntes und klein geschnittenes Obst (Äpfel, Zwetschgen) darauf geben und alles auf kleinster Hitze ziehen lassen, bis die Früchte weich sind. Dann erst umrühren.

Für den Quarkschmarren die Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und beiseitestellen. Eigelbe mit Vanillezucker und Salz schaumig rühren. Dann das Mehl, den Magerquark und die Rosinen untermischen. Zuletzt die Eiweiße unterheben.

Etwas Fett in einer beschichteten Pfanne zerlassen und Hälfte der Masse einfüllen. Bei mittlerer Hitze langsam stocken lassen. Wenn die Masse auf der Oberfläche fest zu werden beginnt, wenden und mit zwei Pfannenwendern zu Schmarren zerreißen. Fertig backen, zuletzt bei etwas größerer Hitze mehrfach wenden. Menge im Backofen warm stellen und zweite Hälfte des Teiges ebenso verbacken. Für Erwachsene: Rosinen zuvor in Rum marinieren. (dob)