Erster Weltkrieg

Geschichte Als Deutschland seine Luftschiffe an die Sieger abgeben musste: Zeppelin LZ 126 fährt vom Bodensee nach Amerika – und wird zum Star
Im Ersten Weltkrieg hatten sie bei Bombenangriffen Angst und Schrecken verbreitet – die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. Deutschland, der Kriegsverlierer, musste diese Riesen einigen Siegerstaaten als Reparationsleistung überlassen. Aber LZ 126 wurde neu gebaut. Er wurde als "Amerikaluftschiff" gefeiert und trug zur späteren deutsch-amerikanischen Partnerschaft bei. Der Zeppelin machte Politik
Er sollte Furore machen: LZ 126 im Jahr 1924 auf dem Flugfeld in Friedrichshafen-Löwental vor seiner Fahrt über den Atlantik. Als Reparationsleistung und "Amerikaluftschiff" wurde er zum bisher erfolgreichsten amerikanischen Luftschiff.
Singen Die Sprache der Kriegspostkarten
Erster Weltkrieg in Singen: Studenten haben die Zeit zwischen 1914 und 1918 für eine Gedenkausstellung erforscht und interessante Spezialitäten aus Singen gefunden
Wie drei Engel beten diese Kinder für die Soldaten an der Front.
Singen Der Burgfrieden unter der Burg
Erster Weltkrieg in Singen: Längst nicht alle Bürger wollten den Krieg, wie ein Protestaufruf der SPD zeigt. Doch sie konnten sich nicht durchsetzen.
Mit diesem Schreiben rief die Singener SPD die Bevölkerung zu einem Protest „Gegen die Anzettelung eines Weltkrieges“ auf.
Leben und Wissen Krieg unter der Erde
Als aus Soldaten Tiefbau-Arbeiter wurden. In Frankreich starb 1914 der Traum vom schnellen Sieg. Historiker bewerten die Stellungskämpfe neu.
Markdorf Dokumente zum Ersten Weltkrieg gesucht
Der Historiker Walter Hutter will die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf Markdorf untersuchen. Er ist auf der Suche nach Papieren und Briefen aus den Jahren 1914 bis 1918.
Walter Hutter an seinem Arbeitsplatz, dem Stadtarchiv von Markdorf.
Markdorf Was bleibt, sind Fotos aus dem Weltkrieg
Uwe Achilles aus Markdorf bewahrt Fotografien seines Großvaters Eduard Anders auf, der als Soldat in beiden Weltkriegen war. Davon erfuhr der Enkel erst nach dem Tod Anders'.
Soldaten bei einer Arbeitspause mit den Ergebnissen ihres Torfstechens.
Radolfzell Abmarsch auf die Schlachtfelder
Der Erste Weltkrieg ist in Radolfzell weitgehend unerforscht und wird in der Stadtgeschichte mit nur knapp einer Seite behandelt. Was geschah damals in Radolfzell und wie reagierten die Menschen auf die weltpolitischen Ereignisse und die viel zitierte Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts?
Leben und Wissen Wie der Erste Weltkrieg nach Südbaden kam
Während im August 1914 viele Bürger in den Großstädten den Krieg begeistert begrüßten, war das auf dem Land ganz anders. Hier ging die Angst vor Spionen und Saboteuren um. Die Bauern mussten die Ernte einbringen. So zeigt sich ein ganz neues Bild der August-Tage.
Bild aus dem Stadtarchiv Bad Säckingen. 1896 unterzeichneten 52 Persönlichkeiten, darunter Schriftsteller, Künstler und Professoren den Aufurf zur Errichtung eines Denkmals zu Ehren des Dichters Victor von Scheffel, der zehn Jahre zuvor gestorben war. Das 1901 eingeweihte Denkmal auf dem Münsterplatz wurde 1941 entfernt. Die NS-Behörden ordneten die Ablieferung  für die kriegswichtige Metallspende an.
Bildergalerien Fotos zeigen die SÜDKURIER-Region zur Kaiserzeit
Donaueschingen, Friedrichshafen und Unteruhldingen zur Kaiserzeit: Im Rahmen der SÜDKURIER-Serie zum Ersten Weltkrieg haben die Redaktion auch einige Bilder aus der Zeit vor Kriegsbeginn erreicht. Diese Bildergalerien entführen Sie weit in die Vergangenheit.
Szene vor der Friedrichshafener Post. Die Aufnahme muss nach 1907 entstanden sein. Vor 
dem Postgebäude ein  geschmückter Einspänner als Postwagen. Auf einer Seitenwand die Aufschrift "Privatpersonenbeförderung Ailingen". Quelle: Album Rudolf Bernhard, Friedrichshafen um 1890 bis 
1900/Stadtarchiv Friedrichshafen
Donaueschingen Bildergalerie: Donaueschingen während der Kaiserzeit
Im Rahmen der SÜDKURIER Serie zum Ersten Weltkrieg hat die Redaktion im Donaueschinger Stadtarchiv gestöbert und zahlreiche Bilder aus der Kaiserzeit vor Kriegsbeginn für Sie zusammengestellt. Klicken Sie sich zurück in die Donaueschinger Vergangenheit.
Donaueschingen. Blick über den Karlsplatz. Rechts das Haus Hirt. Aufnahme aus dem Jahr 1910. Man sieht, es ist für die Leute etwas Besonderes, fotografiert zu werden. Bild: Stadtarchiv Donaueschingen
Leben und Wissen Es waren ganz andere Zeiten
Der Alltag der Großeltern vor dem 1. Weltkrieg. Ein Haus verliert nichts: Was Sachen berichten können. Einige Beispiele für eine „Geschichte von unten“.
<b>Wie man vom Fleck kommt:</b> Die ersten autoähnlichen Gefährte ratterten in Baden (Carl Benz in Mannheim) und Württemberg (Gottlieb Daimler in Cannstatt) über die Schotterstraßen. Früh trat das Automobil seinen Siegeszug an, auch wenn es sich erst nach dem 1. Weltkrieg in größeren Mengen verkaufte. Einer der ersten Linienbusse verkehrte im Oberschwaben: Er fuhr von Ulm nach Wiblingen und zurück.