überregionale Geschichte

Geschichte Als Deutschland seine Luftschiffe an die Sieger abgeben musste: Zeppelin LZ 126 fährt vom Bodensee nach Amerika – und wird zum Star
Im Ersten Weltkrieg hatten sie bei Bombenangriffen Angst und Schrecken verbreitet – die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. Deutschland, der Kriegsverlierer, musste diese Riesen einigen Siegerstaaten als Reparationsleistung überlassen. Aber LZ 126 wurde neu gebaut. Er wurde als "Amerikaluftschiff" gefeiert und trug zur späteren deutsch-amerikanischen Partnerschaft bei. Der Zeppelin machte Politik
Er sollte Furore machen: LZ 126 im Jahr 1924 auf dem Flugfeld in Friedrichshafen-Löwental vor seiner Fahrt über den Atlantik. Als Reparationsleistung und "Amerikaluftschiff" wurde er zum bisher erfolgreichsten amerikanischen Luftschiff.
Geschichte Deutschland im November 1918: Wie sich die Revolution zwischen Hochrhein und Bodensee sanft vollzog
War es wirklich eine Revolution, was sich im Herbst 1918 im Deutschen Reich vollzog? Schaut man auf die Abdankung des Kaisers, der Könige und Fürsten in den Ländern, dann waren die Ereignisse zweifellos revolutionär. Abseits der großen Zentren stand dagegen eines obenan: Ruhe und Ordnung schützen und aufpassen, dass keine Steine geworfen werden
Kriegs-Heimkehrer in der Fürst-Wilhelm-Straße vor dem Rathaus in Sigmaringen.
Moskau Katharina die Große – die erste Russlanddeutsche und eine Frau mit Machtbewusstsein und strategischem Geschick
Die Zarin, die als Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst geboren wurde, hatte eine Mission. Mithilfe ihrer Siedlungspolitik versuchte sie ihre eigene Herrschaft zu zementieren und Russland wirtschaftlich voranzubringen. Mit ihrem Erlass beginnt die lange Migrationsgeschichte der Russlanddeutschen auf der Suche nach Heimat zwischen Deutschland und Russland.
Eine zeitgenössische Darstellung Katharinas II., Zarin von Rußland. Mit 14 Jahren kam sie an den Petersburger Hof, trat zum orthodoxen Glauben über erhielt den Namen Katharina Alexejewna. Unter ihrer Herrschaft dehnte Russland den eigenen aus.
Radolfzell SÜDKURIER-Sonderheft macht Weltgeschehen anschaulich
Das Sonderheft „1914-1918. So war das bei uns“ wird auch im Unterricht genutzt. Besuche im Friedrich-Hecker-Gymnasium Radolfzell und in der Hermann-Hesse-Schule Gaienhofen.
Die Klasse 8b der Hermann-Hesse-Schule in Gaienhofen mit dem Sonderheft, links hinten Lehrerin Petra Steidle.
Radolfzell Erster Weltkrieg: 700 Fotos zeigen Orte aus Jüngers Stahlgewitter
Heinrich Schall hat im Nachlass seines Vaters über 700 Bilder aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Das Spannende: Sie zeigen die Orte, die auch Ernst Jünger in seinem Roman Stahlgewitter beschreibt. Einen Eindruck von den Bildern können Interessierte auch bei einem Vortrag am Freitag, 5. Dezember bekommen.
Karl Schall dokumentierte den Ersten Weltkrieg zwischen Gräuel und Alltag: In einem Kampf-Truppen-Kommandeur-Stand haben Soldaten einen Garten angelegt. Das Bild entstand etwa 1917 bei Banteux in Frankreich.