Das Flugzeugunglück von Überlingen ist auch zehn Jahre danach nicht vergessen. Am 1. Juli 2002 stießen eine russische Passagiermaschine vom Typ Tupolew und eine Frachtmaschine des Postdienstleisters DHL rund elf Kilometer über der Stadt Überlingen am Bodensee zusammen. Der SÜDKURIER berichtete sowohl auf seiner damaligen Internetseite www.skol.de als auch in einem Extrablatt, das wenige Stunden später im Raum Überlingen verteilt wurde.

Damals waren die SÜDKURIER-Redakteure Jörg Braun, Nils Köhler, Wolfgang Boller und Roland Burger sowie die Volontärin Carola Stadtmüller und der Fotograf Dirk Diestel vor Ort. Ihre Berichte spiegeln die Dramatik der ersten Stunden wider, als das ganze Ausmaß der Katastrophe noch nicht abzuschätzen war. Während die Rettungskräfte versuchten, sich am Ort des Geschehens ein Bild über die Lage zu machen, waren die Informationen im Lagezentrum der Polizei in der Mühlenstraße zunächst spärlich.

Die Berichte im Extrablatt lassen die Hektik in der Unglücksnacht erkennen. Sie lieferten der Bevölkerung rund um Überlingen ebenso wie vielen Journalisten am nächsten Tag wichtige erste Informationen über das Geschehen. Die wahre Dimension des Unglücks wurde erst viele Stunden später sichtbar, und so wurden auch einzelne Angaben wie die Zahl der Toten auf 71 korrigiert. Das Extrablatt ist ein Dokument der Unglücksnacht. Wir haben es für Sie noch einmal zum Downloaden hier bereitgestellt.

Das Extrablatt zum Herunterladen:

Dateiname : Extrablatt zum Flugzeugunglück
Dateigröße : 213.00 KBytes.
Datum : 13.06.2012
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Extrablatt zum Flugzeugunglück