Geschichte

Erleben Sie Geschichte zum Anfassen
In diesem Jahr erinnern wir mit exklusiven Nachdrucken unserer Zeitungsausgaben an denkwürdige Ereignisse der Geschichte.

Zusätzliche Artikel, Bilder und Videos zu den geschichtlichen Ereignissen finden Sie hier auf dieser Seite.
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1999: Jahrhunderthochwasser am Bodensee & Hochrhein
Wenn es Hochwasser am Untersee gibt, ist die Straße zwischen Radolfzell und Moos so ziemlich die erste, die unter Wasser steht. Das war auch beim Hochwasser zu Pfingsten vor 20 Jahren so. Das war früher gar nicht so selten. Hans Jäck aus Böhringen, der uns einige Fotos geschickt hat, bestätigt: „1999 war nicht das einzige Jahr mit Hochwasser, das kam schon öfter mal vor.“
Radolfzell 1999 war Land unter am Untersee
  • An Pfingsten vor 20 Jahren kam das Hochwasser: Sandsäcke und Stege waren in Radolfzell und auf der Höri gefragt
  • Eine Bildergeschichte mit Fotos aus den Alben unserer Leser
Damals: Der Biergarten der Hafenhalle wurde mit dem Hochwasser quasi zum Drive-In für Boote.
Konstanz Wie das Hochwasser vor 20 Jahren Konstanz und die Insel Reichenau überschwemmte
Vor 20 Jahren kämpften Konstanz und die Reichenau mit dem Extrem-Hochwasser. Fünf Zeitzeugen berichten, wie es war, als Feuerwehrleute tauchen mussten, Landwirte dramatische Ernteausfälle hatten und auf dem Inseldamm das Wasser durch die Autotür drückte. Und sie berichten auch davon, wie Menschen in der Not zusammenrückten
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Geschichte D-Day: Als Tausende für die Freiheit starben
  • Vor 75 Jahren landeten alliierte Truppen in der Normandiee
  • Die Invasion leitete das Kriegsende in Europa ein
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Ein US-Landungsboot mit Marine-Infanteristen fährt auf die Steilküste zu.
Teil 1 Vom Trümmerland zum Wirtschaftswunder: Das Leben in der Region zwischen Währungsreform und frühen Adenauer-Jahren
Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, hoben in Bonn wenige Politiker die Bundesrepublik Deutschland aus der Taufe. Am Alltag der Menschen änderte das zunächst wenig. Wie aber sah der aus? Der SÜDKURIER hat seine Leser gebeten, der Redaktion Fotos aus den frühen Jahren zwischen 1948 und 1952 zu schicken. Folge 1 unserer 6-teiligen Serie zeigt Motive aus dem Leben der Kinder zwischen Schulspeisung und Kühe hüten.
Vollgas: In der Seifenkiste sitzt Horst Barth aus Singen als 10-jähriger Bub beim Kärrelesrennen im Oktober 1949. Er machte den ersten Platz und bekam dafür einen Fotoapparat
Geschichte Mit heiler Haut durch die Chaos-Jahre: Kriegsheimkehrer, Barackenlager und der Aufbruch aus dem Trümmerland
Millionen von deutschen Männern saßen 1945 in Kriegsgefangenschaft. Die Pech hatten und nach Russland kamen, kehrten meist erst in ihre Heimat zurück, als der Aufbruch 1948/49 in vollem Gang war. Nur die Vertriebenen hatten ein vergleichbar schlechtes Los gezogen und obendrein ihre Heimat verloren. Wie viele von ihnen zunächst in Baracken leben mussten, zeigen Leser-Fotos der Folge 2 unserer Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik
Vor der Baracke: Das Bild wurde vor einer Baracke in Stetten a.k.M. aufgenommen, wo die Familie Tächl aus dem Sudetenland 1947 unterkam. Oben Mutter Berta Tächl. Von links: Manfred Tächl, Schwester Ingrid und Freundin Eleonore.
Teil 3 Fasnacht, Feste und Lederhosen: Volksvergnügen in den frühen Adenauer-Jahren
Man könnte denken, dass den Deutschen nach sechs Jahren Krieg und vier Jahren Besatzungszeit die Lust aufs Feiern vergangen sei. Das Gegenteil war der Fall. Die beginnenden Aufbaujahre setzten unterdrückte Lebensfreude frei, und die Menschen nutzten jede Gelegenheit, um sich gut zu unterhalten. Wie das aussah, zeigen wir in Folge 3 unserer regionalen Foto-Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik.
Eiswagen beim Stockacher Volksfest im August 1949. Ob es hier fachkundige Italiener gab, die das Eis machten, ist unklar. Der Mann rechts trägt jedenfalls Lederhose und ist sicher kein Italiener.
Region Zwischen Ochsenkarren und Oldtimern: Wie man auf Straßen, Wegen und Äckern der Nachkriegsjahre unterwegs war
Wer im Jahr 1949 auf dem Land lebte, der bekam im Vergleich zu heute kaum ein Auto zu Gesicht. Wo es in jedem Dorf noch mehrere Bauernhöfe gab, spannte man Ochsen oder Pferde vor, wenn es etwas zu ziehen und zu transportieren gab. Wer ein Auto besaß, galt als reicher Mann. In unserer Serie zum Thema "70 Jahre Bundesrepublik" zeigen wir Bilder von SÜDKURIER-Lesern, die von Zugtieren, Autos und ihren Fahrern handeln.
So sah es 1949 aus, als die Müllabfuhr durch Bräunlingen fuhr. Auf dem Bild von Leserin Ilga Riesle zieht ein Fuhrwerk zwei Wagen. Auf dem Kutschbock sitzen Fuhrmann Anton Schreiber (rechts) und der Stadtbedienstete Kühbauch.
Geschichte Damit es wieder aufwärts geht: Handel und Handwerk in Südbaden rühren die Werbetrommel
Schattenwirtschaft, Schwarzmarkthandel und Lebesmittelkarten hatten in den vier Besatzungsjahren nach dem Zweiten Weltkrieg das Überleben der Menschen gesichert. Das änderte sich mit dem Start der D-Mark im Juni 1948. Wie in Folge 5 der SÜDKURIER-Serie zu 70 Jahre Bundesrepublik gezeigt wird, waren neue Waren wieder zu kaufen. Aber wer konnte sie sich eigentlich leisten?
Bei der Herbstmesse in Stockach im Oktober 1951 besichtigen Besucher am Stand des Fachhändlers Rademacher neue Geräte. Man sieht, dass Radios Männersache waren.
Geschichte Welche Städte in Südbaden im Zweiten Weltkrieg bombardiert wurden
Mit dem Luftkrieg gegen Deutschland wird die Auffassung verbunden, es seien vorwiegend die Industriezentren West- und Mitteldeutschlands bombardiert worden. Das war nicht so. Auch Südbaden und das Bodensee-Gebiet wurde von Briten und Amerikanern angeflogen. Drei Beispiele von vielen:
Spreng- und Brandbomben haben die historische Innenstadt in ein Ruinenfeld verwandelt: Blick auf Friedrichshafen nach dem britischen Luftangriff im April 1944
Geschichte Der Tag, an dem Schaffhausen den Horror erlebte
Vor 75 Jahren griff die US-Luftwaffe Schaffhausen an. Aus Versehen. Das mussten 40 Menschen mit dem Leben bezahlen, viele Gebäude wurden zerstört. Nie wurde Schweizer Neutralität so schwer verletzt wie damals gegen Ende des Zweiten Weltkriegs
Rauchfahnen stehen über die Innenstadt von Schaffhausen. Amerikanische Bomberpiloten haben versehentlich fast 400 Spreng- und Brandbomben über der Schweizer Stadt abgeworfen. Sie dachten, es sei eine deutsche Stadt. Ursprünglich stand Ludwigshafen am Rhein mit seiner Chemie-Industrie als Ziel fest. Aber die Maschinen kamen vom Kurs ab.
Geschichte Als Deutschland seine Luftschiffe an die Sieger abgeben musste: Zeppelin LZ 126 fährt vom Bodensee nach Amerika – und wird zum Star
Im Ersten Weltkrieg hatten sie bei Bombenangriffen Angst und Schrecken verbreitet – die Luftschiffe des Grafen Zeppelin. Deutschland, der Kriegsverlierer, musste diese Riesen einigen Siegerstaaten als Reparationsleistung überlassen. Aber LZ 126 wurde neu gebaut. Er wurde als "Amerikaluftschiff" gefeiert und trug zur späteren deutsch-amerikanischen Partnerschaft bei. Der Zeppelin machte Politik
Er sollte Furore machen: LZ 126 im Jahr 1924 auf dem Flugfeld in Friedrichshafen-Löwental vor seiner Fahrt über den Atlantik. Als Reparationsleistung und "Amerikaluftschiff" wurde er zum bisher erfolgreichsten amerikanischen Luftschiff.