Soufflé mit Fruchtspieß

Zutaten für 6 Personen: 2 Eier, 2 Eigelb, 80 g feinster Zucker, 100 g Zartbitterkuvertüre, 100 g weiche Butter, 80 g Mehl, 1 Teelöffel Kakaopulver, Wassermelone, 2 Esslöffel Honig, Zweig Rosmarin, Prise grobes Meersalz.

Zubereitung: Zuerst Eier, Eigelbe und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Dann die Kuvertüre hacken und im warmen Wasserbad schmelzen. Jetzt die Butter zur Kuvertüre geben und unter Rühren darin auflösen. Diese Masse dann vorsichtig unter das Ei-Zucker-Gemisch heben. Dann noch das Mehl sieben und vorsichtig unterziehen.

Sechs Metallförmchen (jeweils etwa 150 ml Inhalt) einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Sofflémasse hineinfüllen.

Die Grilltemperatur sollte bei etwa 180 Grad liegen. Die Förmchen auf dem Rost 13 bis 15 Minuten backen. Dann herausnehmen und aus den Förmchen auf den Teller stürzen. Mit Kakao-Pulver bestäuben und sofort servieren.

Wassermelone in gleich große Stücke schneiden und auf einen Metallspieß stecken. Von jeder Seite zwei bis drei Minuten grillen. Dann vom Grill nehmen und mit Honig beträufeln, etwas frisch gehackten Rosmarin und grobes Meersalz darüber streuen.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten.

Grillzeit: 13 bis 15 Minuten

Tipps vom Grillmeister

Grillmeister Silvio Modl
Grillmeister Silvio Modl | Bild: Karlheinz Fahlbusch

Vor der Verwendung sollte man die Fleischstücke zwei bis drei Stunden an die Zimmertemperatur gewöhnen. Also unbedingt rechtzeitg aus dem Kühlschrank nehmen. Das Fleisch bekommt sonst eine Art Schock, wenn es auf den Grill gelegt wird und den hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Und das schadet dann unheimlich dem Geschmack. Man sollte dabei aber unbedingt auf die Hygiene achten. Hilfreich ist es, wenn das Fleisch etwas Säure bekommt. Ich mache deshalb in meine Marinaden immer etwas Senf. Der bringt die Säure mit und das Fleisch kann nicht angegriffen werden. Limetten- oder Zitronensaft eignen sich natürlich auch.

Ich nehme, verschiedene Gewürze, je nach Vorliebe. Es sind da eigentlich keine Grenzen gesetzt. Man sollte durchaus auch mal experimentieren. Wichtig ist, dass die Gewürze alle unbedingt vorher gemahlen werden. Sie verbrennen sonst beim Grillen. Das ist schlecht für den Geschmack und kann sogar krebserregend sein. Wenn das Fleisch fertig ist, dann kann man auch sehr gut frische Kräuter darüber streuen. Die Kräuter können dann nicht mehr verbrennen.

Eine Marinade muss nicht unbedingt sein. Das ist wirklich Geschmackssache. Nur mit Salz und Pfeffer zu würzen ist vollkommen ausreichend. Das gilt aber nur, wenn es sich um ein wirklich gutes Stück Fleisch handelt.

Auf keinen Fall sollte die Grilltemperatur über 290 Grad gehen. Von jeder Seite zwei Minuten scharf angrillen, dann in einer anderen Zone noch von jeder Seite drei Minuten ruhen lassen. Das geht eigentlich mit jedem Grill. Einfach die Holzkohle etwas zur Seite schieben. Der Kern sollte minimal rosa sein. Wer ein Fleischthermometer hat: 66 bis 68 Grad ist super.

Ob elektrisch mit Gas oder Holzkohle spielt eigentlich keine Rolle. Es ist auch eine Sache des Feelings, was man benutzt. Holzkohle gibt halt auch eine besondere Atmosphäre. Man sollte da beim Einkauf aber nicht zu sehr auf den Preis schauen. Wenn die Kohle schnell ausgeglüht ist, dann hat man nichts gespart. Bei richtig guter Holzkohle hält die Glut drei Stunden. Und wenn man grillt, dann bitte direkt auf dem Rost. Das Grillgut hat dann ein ganz anderes und volles Aroma. Grillt man auf Aluschalen verpasst man wirklich etwas.

Das Saubermachen des Holzkohlegrills ist übrigens gar kein Problem. Einfach nochmals Kohle nachlegen und auf Temperatur bringen und dann mit der Drahtbürste abschrubben. Das wars. Da braucht es keine chemischen Mittel aller Art und auch keinen Hochdruckreiniger.

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