Gegrillte Ananas

Zutaten: Eine frische Ananas, etwas Butterschmalz, etwa 15 frische Minzblätter, zwei Esslöffel Zucker, 125 Gramm Naturjoghurt und eine Handvoll frischer Erdbeeren.

Zubereitung:

1. Die reife Ananas schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Die Stück mit dem Butterschmalz abtupfen und auf den Grill legen. Von beiden Seiten ein paar Minuten grillen.

2. In der Zwischenzeit den Zucker und die Minzblätter in einen Mörser und zerstoßen, bis sich der Zucker und die Minze gemischt haben.

3. Die Erdbeeren zerteilen, etwas zuckern und unter den Joghurt heben.

4. Die Ananas vom Rost nehmen und den Minzzucker darüber streuen. Dazu die Erdbeeren im Joghurt reichen.

Tipp: Darauf achten, dass die Ananas schön reif ist. Dann ist sie saftiger.

Tipps vom Grillmeister

Wie plant man richtig: Werden Gäste zum Grilfest erwartet, ist eine gute Planung wichtig. Bei der Menüzusammenstellung ist es wichtig, die Garzeiten der einzelnen Produkte zu ermitteln. So kann alles entspannt und in der richtigen Reihenfolge serviert werden.

Welches Zubehör wird zum Grillen benötigt? Wichtig ist eine Zange zum Wenden des Grillguts. „Niemals eine Gabel in das Fleisch stechen, sonst läuft der Saft aus und das Fleisch wird trocken“, so Michael Adler. Wer während des Grillens den Deckel schließt, kann die Hitze wie in einem Umluftofen zirkulieren. Der Deckel verhindert eine permanente hohe Sauerstoffzufuhr, wodurch sich herabtropfendes Fett nicht so leicht entzünden kann. Dadurch wird auch die Bildung von krebserregenden Stoffen verhindert. Langsames Garen bei niedrigeren Temperaturen verhindert allerdings nicht nur die Bildung unerwünschter Stoffe, sondern schont auch Vitamine bei gegrilltem Gemüse wie Paprika oder Auberginen.

Gas oder Holzkohle? Das spielt für Michael Adler keine Rolle. "Das kommt darauf an, was man lieber mag", sagt er. Das Fleisch auf dem Holzkohlegrill nimmt den rauchigen Geschmack an, was beim Gasgrill nicht der Fall ist. "Dafür kann man mit dem Gasgrill schneller anfangen zu grillen", so der Profikoch weiter. Denn den Gasgrill schaltet man lediglich ein und wartet ein paar Minuten. "Bei einem Holzkohlegrill kann es eine richtige Zeremonie sein", sagt Michael Adler. Aber das kann natürlich auch gemütlich sein. "Wenn man um den Grill herumsitzt kommen immer schöne Gespräche auf", sagt er.

Direktes und indirektes Grillen? Beim Grillen mit dem Holzkohlegrill empfiehlt der Grillmeister, die Holzkohle nur auf eine Seite des Grills zu häufen. "An dieser Stelle ist der Rost am heißesten", sagt er. Zu Beginn das Fleisch rund zwei Minuten auf diese heiße Stelle legen, bis es knusprig ist. Denn durch die starke Hitze schließen sich die Poren und der Saft bleibt drin. Dann zum Fertigaren etwa fünf bis zehn Minuten einfach auf die andere Seite des Grills legen. "So ist das Fleisch von außen knusprig kross und innen schön saftig."

Muss es immer Fleisch sein? Grundsätzlich verbinden die eingefleischten Grillmeister mit dem Grill immer ein knuspriges Stück Fleisch oder eine Wurst. Doch inzwischen können ganze Menüs auf dem Grill gezaubert werden. Sogar ein Nachtisch ist möglich. "Auch Gemüse auf dem Grill gefüllt oder einfach in Hälften geschnitten oder auf Spießen kann ganz wunderbar schmecken und stellt eine leckere Alternative zum Fleisch dar", sagt Michael Adler.