Generell sollte Laub dort, wo es nicht stört, liegen bleiben. Unter Hecken, Sträuchern und im Beet ist es ein wirkungsvoller Frostschutz. Die Feuchtigkeit wird im Boden gehalten und die Struktur des Gartenbodens durch Humusbildung verbessert.

Außerdem sind solche Laubansammlungen Winterquartiere für Igel, die auch als Schneckenvertilger nützlich sind. Rasenflächen müssen allerdings laubfrei gehalten werden, weil die Gräser sonst unter dem Laub verfaulen.

Umpflanzen

Jetzt können alle unempfindlichen Gehölze umgepflanzt werden - also alle Wildgehölze sowie Rosen und Obstbäume. Nur die frostempfindlichen Exemplare - Hibiscus, Hortensie, Schmetterlingsstrauch und alle Immergrünen (mit Ausnahme des Ligusters) - sollten im Frühjahr gesetzt werden. Die Herbstpflanzung hat den Vorteil, dass die Gehölze im Frühjahr schon Wurzeln gebildet haben. Dadurch haben sie einen deutlichen Wachstumsvorsprung.

Alle Pflanzen müssen gut angegossen werden. Zwanzig Liter Wasser, das entspricht zwei großen Gießkannen, sind das Mindeste. Ein Gießrand verhindert, dass das Wasser wegläuft. Die Wurzelscheibe sollte durch Laub oder Kompostabgedeckt werden, damit der Boden vor Frost geschützt ist.

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