Die meisten widerstandsfähigen Arten lassen sich nun sehr gut beschneiden. Ausgenommen sind alle weichholzigen Pflanzen, wie zum Beispiel Rose, Hibiscus, Hortensie oder Schmetterlingsstrauch. Auch die Frühjahrsblüher wie Forsythie, Flieder, Schneeball und Zierjohannisbeere werden nur geschnitten, wenn ein starker Grundschnitt unumgänglich ist, denn die Blüten des nächsten Jahres gehen damit verloren. Bei Stauden erfolgt der Rückschnitt abgestorbener Stängel lediglich aus ästhetischen Gründen. Das Gleiche gilt für Ziergräser, wenn sie nicht bis zum zeitigen Frühjahr stehen bleiben können.

Empfindliche Pflanzen wie zum Beispiel Kamelien   oder Rosmarin sollten mit Fichtenästen, Reetmatten oder Netzen vor Sonne geschützt werden. Pflanzen aus tropischen und subtropischen Ländern wie Oleander oder Zitrusgewächse vertragen überhaupt keinen Frost. Sie müssen drinnen überwintern. Dahlien, Gladiolen und Canna zurückschneiden, ausgraben und in trockenem Sand oder Torf bei 8 bis 15 Grad lagern.

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